Welche Chancen hat das Tier?: Teammitglieder verlassen Wal-Rettungsinitiative
Nach internen Differenzen zieht die Pressesprecherin der Wal-Rettungsinitiative Konsequenzen. Auch im Tierärzteteam gibt es personelle Ausfälle.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mehrere Teammitglieder haben die private Initiative zur Rettung des Wals vor Poel verlassen oder fallen vorerst aus. Christiane Freifrau von Gregory, die als Pressesprecherin des Teams aufgetreten ist, tritt zurück. Sie mache den Weg frei, da eine konstruktive und professionelle Zusammenarbeit unter den derzeitigen Rahmenbedingungen "für uns" nicht mehr möglich sei. "Unser Ziel war es stets, die professionelle und ruhige Umsetzung des Konzepts, das Mensch und Tier schützt. Die aktuellen Entwicklungen und die Dynamiken vor Ort entsprechen jedoch nicht mehr den Grundwerten und Standards, für die ich persönlich und wir als Team stehen", heißt es in einer schriftlichen Mitteilung von Gregorys.
Weiter teilt sie mit: "Um die Integrität unserer bisherigen Arbeit zu wahren und die weitere Rettung des Tieres nicht durch interne Differenzen zu belasten, ist ein klarer Schnitt zum jetzigen Zeitpunkt unumgänglich."
Nicht die einzige Personalie im Team
Der Rückzug der Sprecherin ist nicht der einzige, den die private Initiative verkraften muss. So ist deren leitende Tierärztin, Janine Bahr-van Gemmert, gestern mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagte.
Auch eine weitere Tierärztin fällt demnach aus. "Ich habe natürlich auch mit großer Sorge zur Kenntnis genommen, dass die aus Hawaii eingeflogene Tierärztin abgereist ist", sagte Backhaus am Morgen. "Das nehme ich zur Kenntnis." Zuvor hatten Medien berichtet, dass Jenna Wallace wegen Differenzen im Team abgereist sei.
Mediamarkt-Mitgründer und Mitfinanzierer der Aktion Walter Gunz sprach von einer enormen Belastung für das ganze Team. Er selbst habe seit acht Tagen nur drei bis vier Stunden pro Nacht geschlafen und sei auch angeschlagen. "Wir sind alle am Ende." Aufgeben wolle die Initiative aber nicht. Es gehe auf jeden Fall weiter.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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