Verbrechen: Messerangriff in Witten - keine psychischen Probleme bekannt
Eine Mutter und ihre beiden Kinder werden in Witten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt, der 13-jährige Sohn der Frau stirbt. Die Polizei gibt einige Details zum Hintergrund bekannt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Beim Tatverdächtigen des Messerangriffs in Witten (NRW), bei dem ein Junge starb, sind bislang keine psychischen Probleme bekannt. Das teilte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 40-Jährige soll seine Ehefrau (38) und seine beiden Kinder durch Messerstiche schwer verletzt haben. Der 13-jährige Sohn starb trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen. Die Frau und ihre neunjährige Tochter wurden ins Krankenhaus gebracht.
Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später festgenommen. Er habe die deutsche Nationalität, teilte der Polizeisprecher weiter mit. Zur Schwere der Verletzungen von Mutter und Tochter machten die Ermittler zunächst keine Angaben.
Das Motiv ist laut Polizei unklar. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der Verdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Wann genau, ist bislang noch offen.
Die Ermittler sind weiterhin im Einsatz und sichern Spuren. Der Bereich vor dem Wohnhaus sei großflächig gesperrt worden, sagte der Polizeisprecher.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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