Donald Trump: Wegen Häme über Trump-Attentat: El Hotzo erneut vor Gericht

Ein hämischer Kommentar des Satirikers El Hotzo zum Attentat auf Donald Trump im US-Wahlkampf beschäftigt erneut die Berliner Justiz. Die Staatsanwaltschaft will den Freispruch nicht akzeptieren.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke

Ein bissiger Kommentar des Satirikers Sebastian Hotz alias El Hotzo über das Attentat auf Donald Trump im US-Wahlkampf beschäftigt erneut die Berliner Justiz. Das Kammergericht verhandelt an diesem Freitag (10.30 Uhr) über den Fall, weil die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel gegen einen Freispruch des Amtsgerichts eingelegt hat.

Aus Sicht der Anklagebehörde hat der 30-jährige Comedian das Attentat im Juli 2024, bei dem Trump von einer Kugel am Ohr getroffen wurde, in einem X-Post gebilligt und damit den öffentlichen Frieden gestört. Es handele sich um "Hasskriminalität" mit Breitenwirkung; eine Geldstrafe von 6.000 Euro sei daher angemessen. Dagegen hatte die Amtsrichterin geurteilt, die Kommentare seien "straflose Satire" – auch wenn sie möglicherweise geschmacklos seien.

In dem umstrittenen Beitrag hatte Hotz die Schüsse auf Trump mit dem "letzten Bus" verglichen. Er kommentierte: "Leider knapp verpasst." Ergänzend schrieb er: "Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben." Die umstrittenen Beiträge löschte Hotz kurz danach, doch brach ein Shitstorm in den Online-Medien los, und es gab etliche Strafanzeigen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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