Kriminalität: Mutter angeklagt: Prozess um eingesperrtes Kind startet neu

Eine Mutter soll ihre Tochter jahrelang in einem Haus im Sauerland eingesperrt haben. Nach vielen Verzögerungen und einem Suizidversuch der Angeklagten beginnt der Prozess nun ganz neu.

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Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. (Foto) Suche
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Der Strafprozess gegen eine Mutter, die ihre kleine Tochter fast deren ganzes Leben lang in einem Haus im Sauerland versteckt haben soll, beginnt nun noch einmal ganz neu. Die angeklagte 49-jährige Mutter hatte im Januar nach Angaben des Landgerichts Siegen einen Suizidversuch unternommen. Ihr wird unter anderem Misshandlung von Schutzbefohlenen und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

Sie soll ihr Kind sieben Jahre lang im Haus der Großeltern in Attendorn in NRW völlig abgeschottet und ihm ein normales Leben verwehrt haben. Wegen Beihilfe sind auch die Großeltern angeklagt, die die Mutter unterstützt haben sollen. Der Großvater war zu Beginn des Prozesses vor knapp fünf Wochen nicht erschienen, mehrfach war vertagt und verschoben worden. Die Strafprozessordnung verlange einen Neustart, sagte eine Gerichtssprecherin. Es sei davon auszugehen, dass alle drei Anklagten verhandlungsfähig seien.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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