Prozess (Gericht): Einbruch mit Auto ins Juweliergeschäft - Mann muss in Haft
Beute im Wert von rund 900.000 Euro - nach einem Einbruch mit einem Auto in ein Oldenburger Juweliergeschäft ist ein Mann verurteilt worden. Es ist nicht das erste Urteil zu der Tat.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mit einem gestohlenen Auto fuhren die Täter in ein Juweliergeschäft im niedersächsischen Oldenburg und stahlen Schmuckstücke und Uhren im Wert von mehr als 900.000 Euro. Nun ist ein 43 Jahre alter Angeklagter vor dem Landgericht Oldenburg wegen Diebstahls mit Waffen und Sachbeschädigung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Revision ist möglich.
Nach Überzeugung des Gerichts waren fünf Menschen an der Tat im Juni 2023 beteiligt. Ein Mittäter des 43-Jährigen wurde in einem anderen Prozess zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Dieser nutzte bei der Tat einen sogenannten Kuhfuß, also ein Brecheisen mit abgeflachtem, gespaltenem Ende. Die wesentliche Beute wurde nach der Tat gefunden, manche Schmuckstücke waren beschädigt.
Der 43-Jährige wurde nach der Tat aus dem Ausland nach Deutschland ausgeliefert und kam in Untersuchungshaft, wie der Gerichtssprecher sagte. Der Prozess gegen ihn begann im November 2025. In ihren Plädoyers forderte einer der beiden Verteidiger eine milde Strafe, der andere drei Jahre und drei Monate Haft. Die Staatsanwaltschaft hielt eine Gefängnisstrafe von fünfeinhalb Jahren für angemessen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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