Straftaten in Chats: Missbrauchsbilder getauscht - mehr als 250 Verdächtige

In Chats sollen Hunderte Verdächtige Missbrauchsbilder und Gewaltdarstellungen angesehen haben. Nun ermittelt die Polizei.

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Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. (Foto) Suche
Ein Polizeieinsatz in Bochum eskalierte. Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Die Polizei ermittelt gegen mehr als 250 deutsche und ausländische Verdächtige, die in Chats mehr als 1.000 Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten getauscht haben sollen. Darunter seien kinder- und jugendpornografische sowie verfassungs- und gewaltverherrlichende Inhalte gewesen, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Die Ermittler waren nach der Auswertung des Handys eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Kelheim auf die möglichen Straftaten aufmerksam geworden. Auf dem Mobiltelefon hatten sie mehr als 1.500 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten entdeckt.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang seien mehr als 230.000 Nachrichten mit über 80.000 Dateianhängen von den Beamten gesichtet worden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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