Unfall: Schwerverletzter Junge: Kugelbomben-Verdacht in Potsdam
Ein Junge soll mit einem Freund am Neujahrstag mutmaßlich an Feuerwerkskörpern gezündelt haben. Dabei kam es zu einem schwerwiegenden Unfall. Ist eine Kugelbombe im Spiel gewesen?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Ein schwerer Feuerwerksunfall - mutmaßlich mit einer Kugelbombe - hat nach Polizeiinformationen in Potsdam stattgefunden. Ein Zwölfjähriger habe am Nachmittag des Neujahrstages auf einem Sportplatzgelände im Stadtteil am Stern einen "apfelsinengroßen Gegenstand" gefunden und diesen angezündet, berichtete ein Sprecher der Polizei. Der Gegenstand sei daraufhin sofort explodiert und habe den Jungen schwer im Gesicht und an der Hand verletzt.
Aufgrund der lautstarken Detonation eilten andere Menschen zu dem Fußballplatz und leisteten Erste Hilfe. Der schwerstverletzte Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen. Sein dreizehnjähriger Begleiter blieb körperlich unverletzt.
Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz
Das Unfallkrankenhaus in Berlin schrieb am Donnerstagabend auf der Plattform X: "Weitere 5 Bölleropfer wurden zu uns ins UKB gebracht. Darunter ein dramatischer Fall eines Kindes mit vermuteter Kugelbomben-Verletzung." Eine Hand des Kindes sei vollständig zerstört, und am Körper müssten weitere tiefe Verletzungen versorgt werden.
Die Polizei fand in Potsdam vor Ort Fragmente eines pyrotechnischen Knallkörpers und stellte diese sicher. "Ersten Erkenntnissen zufolge konnte bislang nicht rekonstruiert werden, welche Art und Umfang der Knallkörper ursprünglich, also vor dessen Detonation aufwies", sagte der Sprecher. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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