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Suizid nach Brustkrebs-Panik: Britin ertastet Knoten in der Brust - wenig später ist sie tot

Seit ihrer Jugend kämpfte Michelle Cooke mit psychischen Problemen, war ihren Kindern jedoch eine liebevolle Mutter. Die Angst vor einer tödlichen Krankheit trieb die 37-Jährige nun über Nacht in den Selbstmord.

Die lähmende Angst, an Brustkrebs erkrankt zu sein, trieb eine Britin in den Selbstmord (Symbolfoto). Bild: Adobe Stock / catinsyrup

Wer Michelle Cooke aus Crosby, einem kleinen Ort bei Liverpool im Nordwesten Englands, auf der Straße begegnete, hätte der 37-Jährigen ohne zu zögern ein zufriedenes Leben ohne Sorgen attestiert. Die Mutter der zwölfjährigen Zwillinge Jaimee und Tyler wurde nicht müde, sich für andere Menschen einzusetzen, kümmerte sich um Obdachlose und stellte ihr eigenes Wohlergehen hinten an. Doch was sich in der Seele der so glücklich wirkenden Mutter abspielte, blieb der Außenwelt verborgen - nun ist Michelle Cooke tot, mit nur 37 Jahren freiwillig aus dem Leben geschieden.

Liebevolle Mutter von Zwillingen ertastet Knoten in der Brust und nimmt sich das Leben

Die bewegende Geschichte von Michelle Cooke griffen der "Liverpool Echo" und der "Daily Express" auf, nachdem Michelle Cooke am 28. Juli 2022 tot aufgefunden worden war. Die zweifache Mutter hatte kurz zuvor eine beängstigende Entdeckung gemacht: In ihrer Brust fand die Britin einen Knoten. Bei Michelle Cooke löste dieser Fund eine Flut von Panik und Ängsten aus, die ihr das Leben zur Hölle machten. Kaum hatte Michelle Cooke einen Arzttermin erhalten, um den Knoten untersuchen zu lassen, nahmen die Dämonen überhand und raubten der 37-Jährigen den letzten Lebensmut. Kurz darauf beging die Britin Selbstmord.

Brustkrebs-Panik treibt Borderline-Patientin in den Suizid

Für Michelle Cooke war die Angst, an Brustkrebs erkrankt zu sein, der berühmte Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachte. Seit ihrer Jugend hatte die Britin mit psychischen Problemen zu kämpfen und bekam nach einem gescheiterten Selbstmordversuch mit 16 Jahren die Diagnose, an einer bipolaren Persönlichkeitsstörung erkrankt zu sein. Ihre psychischen Probleme versuchte die Britin immer wieder in Alkohol zu ertränken.

Familie von Michelle Cooke bittet um Spenden für Beerdigung

Für Michelle Cookes Angehörige, vor allem für ihre beiden Kinder und ihre Mutter Janet Filipe, ist der plötzliche Verlust der 37-Jährigen nicht nur eine seelische Belastung, sondern auch mit finanziellen Herausforderungen verbunden. Um der Verstorbenen eine würdige Bestattungsfeier ausrichten zu können, bitten die Hinterbliebenen in einer GoFundMe-Spendenkampagne um Unterstützung.

Wenn Sie oder ein Angehöriger unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, sollten Sie sich Hilfe bei Experten holen, die Ihnen Wege aus dieser Situation aufzeigen. Die Telefonseelsorge ist kostenlos, anonym und 24 Stunden lang unter den Telefonnummern 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar.Weitere Hilfsmöglichkeiten finden Sie hier.

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