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Tödlicher Piranha-Angriff in Paraguay: Killer-Raubfische zerfleischen 4 Menschen zu Tode

In Paraguay wurden vier Menschen durch Piranhas getötet. 20 Menschen erlitten nach den Attacken schwere Verletzungen. Die räuberischen Süßwasserfische sollen eines der Opfer regelrecht zerfleischt haben.

In Paraguay starben vier Menschen und 20 wurden verletzt, nachdem Piranhas sie gebissen haben. Bild: AdobeStock/ Tguentermanaus (Symbolfoto)

Eine Serie von tödlichen Piranha-Angriffen sorgt aktuell für Aufsehen. In Paraguay starben vier Menschen nach den Attacken, 20 Menschen wurden schwer verletzt, wie mehrere Medien, darunter der "Daily Mirror", übereinstimmend berichteten.

Piranha-Angriff in Paraguay: 4 Menschen sterben nach Raubfisch-Attacke

Unter den Todesopfern ist ein 22-jähriger Mann. Am 2. Januar attackierten ihn die räuberischen Fische, als er in dem Fluss Itá Enramada südlich von Paraguays Hauptstadt Asuncion schwamm. Er wurde entdeckt, nachdem er vom Strand verschwand und ihn seine Familie als vermisst gemeldet hatte. Nach 45 Minuten fanden Polizisten die stark zerfleischte Leiche des jungen Mannes. Die Obduktionsergebnisse sehen die Piranha-Bisse möglicherweise als Todesursache an, weil die Fische auf sein Gesicht zielten.

Weiterhin wurde in dem Fluss Paraguay in der Stadt Puerto Rosario ein toter 49-jähriger Mann gefunden. Auch seine Leiche wies Bisswunden auf. Zudem wurden zwei weitere Leichen mit Piranha-Bisswunden im Tebicuary-Fluss in Villa Florida in Misiones entdeckt. Bereits am Neujahrstag 2022 griffen die Raubfische Menschen am Strand des Schwimmclubs Bella Vista in Itapua an.

Wie wahrscheinlich ist eine Piranha-Attacke?

Dass Piranhas angreifen, ist sehr selten. Doch in der Brutzeit können die Fische, die hauptsächlich in Flüssen im Amazons leben, angreifen, erklärte Biologe Julio Javier Capli gegenüber "ABC.com.py". Aber auch hohe Temperaturen begünstigen einen Angriff. Denn dadurch sinkt der Wasserstand in den Gewässern und der Fischbestand nimmt ab. Deswegen suchen sich die fleischfressenden Piranhas andere Nahrungsquellen. Wichtig sei es, nie mit offenen Wunden ins Wasser zu gehen. Das könnte die Süßwasserfische anlocken.

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bos/fka/news.de

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