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Wolfgang Haupt ist tot: Attentat nach Morddrohungen? Unternehmer (34) stirbt bei Hubschrauber-Crash

Trauer um Wolfgang Haupt: Der Gründer des Start-up-Unternehmens "Augustus Intelligence" ist im Alter von nur 34 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Wochen vor seinem Tod soll er massive Morddrohungen erhalten haben.

Trauer um "Augustus Intelligence"-Gründer Wolfgang Haupt. Der Unternehmer starb im Alter von nur 34 Jahren. Bild: (Symbolbild) Johanna Mühlbauer/AdobeStock

Trauer um Jung-Unternehmer Wolfgang Haupt. Der Gründer des Start-ups "Augustus Intelligence" ist beim Absturz eines Hubschraubers in Baden-Württemberg tödlich verunglückt. Der gebürtige Fürther wurde nur 34 Jahre alt. Sein Unternehmen war vor allem durch die Lobbyaffäre um CDU-Politiker Philipp Amthor in die Schlagzeilen geraten.

Wochen vor dem tödlichen Hubschrauber-Unfall erhielt der Unternehmer massive Morddrohungen. Wie "Focus Online" schreibt, soll ein Anrufer dem 34-Jährigen mehrmals am Telefon Gewalt angedroht haben.War es gar kein Unfall sondern ein Attentat? Angeblich soll es an der Absturzstelle erste Hinweise darauf geben. So untersuchen Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, ob es in der Luft eine vorsätzlich herbeigeführte Detonation gegeben habe.

Wolfgang Haupt stirbt bei Hubschrauber-Crash

Ein Sprecher der Polizei Heilbronn sagte zum Magazin "Spiegel": "Wir gehen nach aktuellem Stand davon aus, dass es sich bei dem 34 Jahre alten Getöteten um Wolfgang Haupt handelt." Auch RTL hatte über den Hubschrauber-Crash berichtet und angegeben, dass mehrere Quellen bestätigten, dass es sich bei dem tödlich Verunglückten um Wolfgang Haupt handelte. Bei dem Absturz seines Hubschraubers starben laut "ntv" auch zwei weitere Personen: der Chef einer Entsorgungsfirma und dessen Sohn (18).

Philipp Amthor in Lobby-Affäre rund um "Augustus Intelligence" verwickelt

Wolfgang Haupt kam gebürtig aus Fürth und studierte an der privaten Universität Witten/Herdecke. Wie "Spiegel" berichtet, soll Haupt nach eigenen Angaben auch die renommierte "Harvard Medical School" in Boston besucht haben. Er war Mitbegründer des Unternehmens "Augustus Intelligence", das sich mit Künstlicher Intelligenz im Bereich der Gesichtserkennung beschäftigt haben soll. Laut einer Stellungnahme entwickle die Firma "durchgehende, vertikal integrierte Lösungen für künstliche Intelligenz (KI)"."Sie umfassen Produkte, Dienstleistungen und Infrastruktur, die Unternehmen auf ihrem Weg unterstützen, KI anzuwenden." Der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor machte sich beim Bundeswirtschaftsministerium für das Unternehmen stark und erhielt die Funktion eines Direktors. Nachdem die Lobbyismus-Affäre bekannt wurde, trat Amthor von seinem Direktorenposten zurück. Das berichtet "ntv". Im April 2021 wurde bekannt, dass "Augustus Intelligence" in den USA einen Insolvenzantrag gestellt hat.

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sig/news.de

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