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Mutmaßlicher Mord aufgedeckt: Mann (21) lässt Leiche von Freundin verrotten und will sie zerstückeln

Als die Polizei ihn schnappt, erklärt Daniel Blas Torrealba den Beamten, er würde die Leiche seiner Freundin nur in einer Plastikbox verrotten lassen, um ihr weiterhin nah zu sein. Die Polizei glaubt: Der Mann wollte die Leiche zerstückeln.

Ein Mann wollte seine tote Freundin offenbar zerstückeln. Bild: AdobeStock / dimid (Symbolbild)

Ist DAS die schlechteste Ausrede, um einen brutalen Mord zu vertuschen. Oder ist es einfach nur krank? Ein Mann aus Arizona erzählte der Polizei, dass er die verwesende Leiche seiner Teenager-Freundin in einem Plastikbehälter aufbewahrte, "weil er ihr nahe bleiben wollte", heißt es in einem Bericht der "New York Post". Daniel Blas Torrealba (21) und sein Bruder wurden verhaftet, nachdem die Polizei von Phoenix die zerstückelten Überreste seiner Freundin Destiny Munoz (17) in einem Behälter gefunden hatte, schreibt das Blatt. Die Leiche sei in Plastik und Klebeband eingewickelt gewesen.

21-Jährige will Leiche von Freundin zerstückeln - Körper in Plastikbox verrottet

Laut Gerichtsunterlagen sollen die Brüder die 17-Jährige am 5. Oktober, dem Tag an dem die Leiche gefunden wurde, von einem Auto in einen Lastwagen gestopft haben, in dem es "stark nach Verwesung" roch. Torrealba und sein Bruder werden nun beschuldigt, den Versuch unternommen zu haben, Munoz' Tod zu vertuschen. Angeblich wollten sie den toten Körper mit einer Kettensäge in Stücke schneiden und sie begraben, so die Gerichtsakten.

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Wie starb Destiny Munoz wirklich?

Munoz wurde durch einen Schuss getötet, aber Torrealba behauptete, sie habe sich während eines Streits selbst erschossen. Zumindest war dies eine von mehreren unterschiedlichen Erklärungen, die er gegenüber Zeugen abgab, wie die Mutter seines einjährigen Kindes zu Tode kam. Er hatte anderen Familienmitgliedern erzählt, dass sie starb, nachdem er sie geschubst und sie sich den Kopf gestoßen hatte.

Nicht gerade unverdächtig: Nachdem Munoz tot war, schrieb Torrealba ihrer Familie von ihrem Telefon aus eine SMS, "damit sie sich keine Sorgen um sie machten", heißt es in den Gerichtsakten. Die Familie Blas-Torrealba hatte Munoz am 5. Oktober als vermisst gemeldet, nachdem sie sie etwa 10 Tage lang nicht mehr gesehen hatte. Als die Polizei bei dem Haus eintraf, fand sie Munoz' Überreste in dem Container. Die Polizei geht davon aus, dass sie um den 26. September herum gestorben ist. Wann es zu einer Anklage in dem Fall kommt, ist bislang noch unklar.

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rut/news.de