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Tödliche Bade-Tragödie auf Mallorca: Zwei deutsche Schwestern ertrinken in Urlaubsparadies

Tödliche Tragödie an der Ostküste von Mallorca: Zwei deutsche Schwestern aus NRW sollen Berichten zufolge am Strand von Cala Mandia ertrunken sein. Die beiden Urlauberin waren trotz starken Wellengangs in der Nacht zum Schwimmen ins Meer gegangen.

In der Bucht Cala Mandia auf Mallorca kamen zwei deutsche Urlauberinnen ums Leben. Bild: Adobe Stock/sweetlaniko

Hanna-Sophie A. (23) und ihre Schwester Vanessa (25) waren gerade auf Mallorca angekommen, wollten in Cala Mandia (bei Manacor) mit vier Freundinnen und einem Freund Urlaub machen. Doch die geplante Auszeit im Urlaubsparadies endete in einer Tragödie.

Tragödie vor Cala Mandia auf Mallorca: Zwei deutsche Urlauberinnen ertrunken

Wie unter anderem die "Mallorca Zeitung" und "Bild" berichten, sollen die zwei Schwestern aus Nordrhein-Westfalen in der Nacht zu Donnerstag (02.09.2021) ertrunken sein. Dem Bericht nach seien die beiden Urlauberinnen nachts mit Freunden zum Baden ins Meer gegangen - trotz hohen Wellengangs. Offenbar eine tödliche Fehlentscheidung. Die Frauen stürzten sich ins Meer, schafften es dann aber nicht mehr zurück ans sichere Ufer.

Todesopfer waren offenbar Schwestern

Der mitgereiste Freund sei den Frauen zu Hilfe geeilt, holte vier aus dem Wasser, darunter Hannah-Sophie. Die Überlebenden alarmierten den Notruf. Leider kam für Hannah-Sophie jede Hilfe zu spät. Trotz wiederholter Reanimationsversuche konnte die junge Frau nicht wiederbelebt werden. Ihre Schwester Vanessa wurde von vier anderen Helfern aus dem Meer gezogen. Auch bei ihr kam jede Hilfe zu spät. Zwar konnte die 25-Jährige noch reanimiert werden, wurde jedoch kurze Zeit später im Hospital Son Espaces für hirntot erklärt.

Frauen gingen trotz widrigen Witterungsbedingungen ins Meer

Laut "Última Hora" hatte die deutsche Urlaubergruppe zwei Ferienhäuser auf der Insel gemietet. Aufgrund des starken Wellengangs war in der Bucht von Cala Mandia bereits am späten Nachmittag die rote Flagge gehisst worden, berichtet die Zeitung. Weht die rote Flagge, ist Schwimmen lebensgefährlich. Die Nationalpolizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die Todesumstände zu klären.

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sba/loc/news.de

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