Bundestagswahl 2021

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Bischof Tomé Ferreira da Silva: Missbrauch, Masturbation, Affäre! Priester tritt zurück

Ein brasilianischer Bischof hat für einen Skandal gesorgt. Der Geistliche hat während eines Videoanrufs masturbiert. Die Folge: Er trat zurück. Bereits Jahre zuvor hatte ihn der Vatikan wegen Veruntreuung und Missbrauchs im Visier.

Der brasilianische Bischof Tomé Ferreira da Silva zeigte sich im Video beim Masturbieren. (Symbolfoto) Bild: Adobe Stock/ lunamarina

Die katholische Kirche wird aktuell von einem neuen Skandal getroffen.Bischof Tomé Ferreira da Silva (60) hat während eines Videoanrufs masturbiert. Leider blieb der Moment nicht geheim, sondern das Video wurde in den sozialen Medien geteilt.

Vatikan-News: Bischof Tomé Ferreira da Silva nach Masturbation zurückgetreten

Bischof Tomé Ferreira da Silva hat nach seiner Aktion Konsequenzen gezogen, und ist zurückgetreten. Der Vatikan, die brasilianische Bischofskonferenz und Ferreiras Heimatdiözese haben den Rücktritt bekannt gegeben. Auch Papst Franziskus hat die Entscheidung akzeptiert, teilte der Vatikan mit. Einzelheiten dazu wurden nicht genannt. Der 60-jährige Bischof ausSao Jose de Rio Preto bestätigte gegenüberder Lokalzeitung "Diario da Regiao", dass er in dem Video zu sehen ist. Mehr sagte er dazu aber nicht.

Missbrauch, Affäre und Geld veruntreut! Vatikan ermittelt gegen Bischof

Abgesehen von dem Schock-Video, hat Bischof Tomé Ferreira da Silva bereits seit Jahren Ärger mit der katholischen Kirche. Der Vatikan ermittelt gegen ihn. Er soll 2015 Geld veruntreut, eine Beziehung zu seinem Fahrer gehabt haben und Berichte über sexuellen Missbrauch in seiner Diözese vertuscht haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, mit einem Jugendlichen zusammen gewesen zu sein. Mit ihm soll da Silva explizite sexuelle Nachrichten ausgetauscht haben.

Nachdem das bekannt wurde, wurde bereits sein Rücktritt in einer Petition gefordert. "Wir hatten bereits 2014 eine weitere Petition unterzeichnet, in der wir seine Ablösung forderten, aber wir erhielten keine Antwort. Diesmal hoffen wir, dass die Kirche sich äußert, denn nach dem Video wird seine Anwesenheit vor der Diözese und bei Feiern schwierig sein", sagte Natalia Truzzi, eine der Unterzeichnerinnen der Petition, der Zeitung "Diario de Regiao". 

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bos/bua/news.de