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Von news.de-Redakteurin - Uhr

La Niña 2021/22: Meteorologen warnen vor Wetter-Monster! DAS sind die Folgen

Laut Meteorologen gebe es erste Anzeichen, dass La Niña auch in diesem Jahr im Herbst und Winter zuschlagen könnte. Das Schlimme: Die Folgen des Wetterphänomens im Pazifik könnten bis nach Europa zu spüren sein.

Das Wetterphänomen La Niña könnte dieses Jahr erneut einsetzen. Bild: AdobeStock / thamrongpat theerathammakorn/EyeEm

Meteorologen fürchten, dass das Wetterphänomen La Niña in diesem Jahr zuschlagen könnte. Erste Anzeichen sind bereits erkennbar. Die Folgen dürften auch in Europa spürbar sein.

La Niñaim Herbst und Winter 2021/22: Meteorologen fürchten Wetter-Monster

 

Die Klimaanomalie La Niña ist das Gegenstück zum El-Niño-Phänomen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, kühlen sich bei dieser "Kalten Episode" die oberen Wasserschichten des tropischen Ostpazifiks anomal stark ab. Dadurch verstärken sich die tropischen Passat-Ostwinde. Während in Südostasien sowie Australien dann schwere Unwetter mit sintflutartigen Starkregenfällen möglich sind, könnte es in Südamerika extreme Trockenheit geben.

Hurrikans, Extrem-Hitze und Starkregen-Horror! So sehr beeinflusst La Niña das Wetter

Doch La Niña beeinflusst nicht nur das Wetter auf der Südhalbkugel. Wie "wetter.net" schreibt, könnte das Wetterphänomen demnach nicht nur für deutlich kühlere Temperaturen in Alaska und dem Mittleren Westen der USA sorgen, sondern auch für deutlich mehr Niederschläge im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Zwischen Kalifornien und Florida könnte es durch La Niña hingegen deutlich trockener und wärmer werden. Zudem könne das Phänomen laut NOAA auch Tropenstürme auf dem Atlantik verstärken.

Nicht nur die USA bekommen den Einfluss von La Niña zu spüren. Auch Auswirkungen auf Europa sind möglich. So könnte es sein, dass ehemalige Hurrikans vermehrt als Sturmtiefs oder sogar als Orkane auf Europa zusteuern könnten.

Meteorologen sehen erste Anzeichen für La Niña im Pazifik

 

Bereits jetzt deutet sich La Niña im Pazifik an. Wie "severe-weather.eu" berichtet, kühlt sich der tropische Ozean bereits ab. Man könne davon ausgehen, dass sich diese Abkühlung im Herbst und Winter noch verstärken werde. Bereits im letzten Jahr sorgte La Niña für extreme Wetterlagen. Wie die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA mitteilt, besteht zu 66 Prozent die Chance, dass  La Niña von September bis November auftaucht und den Winter 2021/22 überdauern werde.

Lesen Sie auch: Jahrhundertwinter durch La Niña? DAS sagt ein Meteorologe.

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bua/news.de

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