Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump: 1. Statement nach Trennung! Jetzt rechnet er knallhart ab

Auf diesen Auftritt hatten Trump-Anhänger lange gewartet. Bei seiner ersten öffentlichen Rede nach dem Ausscheiden aus dem Amt als US-Präsident fackelte Donald Trump nicht lange und rechnete einmal mehr knallhart ab.

Donald Trump hat seine 1. öffentliche Rede als Ex-Präsident gehalten. Bild: dpa

Wer sich von der ersten großen Rede des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump nach seiner Trennung von Amt und Würden große Erkenntnisse erwartet hatte, wird enttäuscht sein. Bei seinem Auftritt auf dem Parteitag der Republikaner in Greenville im Bundesstaat North Carolina donnerte "The Don" einmal mehr seine teils kruden Auffassungen in die Menge, mit denen er bereits in den Tagen und Wochen zuvor für anhaltende Aufregung gesorgt hatte.

Donald Trump hält 1. Rede nach Trennung vom Weißen Haus und will China blechen lassen

So erneuerte Donald Trump seine Forderung, wonach er China als vermeintliches Ursprungsland des Coronavirus für die durch die Pandemie entstandenen Schäden blechen lassen will. Trump forderte China in seiner Rede auf, 10 Billionen US-Dollar an Reparationen an die Vereinigten Staaten und die Welt zu zahlen. Zudem rief er dazu auf, dass andere Länder ihre Schulden an China nicht zurückzahlen sollten.

Donald Trump attackiert Anthony Fauci erneut wegen Coronavirus

Zudem ließ er es sich nicht nehmen, erneut gegen Anthony Fauci, den US-Experten für ansteckende Krankheiten, auszuteilen. Er sei kein großer Mediziner, dafür ein großer Selbstdarsteller. Fauci ist seit dem Beginn der Pandemie ein beliebtes Ziel der Konservativen, die ihn wegen seiner Unterstützung für soziale Distanzierung und das Tragen von Masken unter Beschuss nahmen. Immer wieder werfen sie ihm vor, dass er mit der Art und Weise, wie er sich zunächst gegen die Schließung der Grenzen und das Tragen von Masken gewehrt hat, bevor er beides befürwortete, eine Kehrtwende vollzogen habe.

Donald Trump: "Es geht um das Überleben Amerikas"

Und natürlich durfte eine Attacke gegen den amtierenden US-Präsidenten Joe Biden nicht fehlen. Die Republikaner müssten sich das Land vom "radikalen" Demokraten zurückholen. In typischer Wahlkampfrhetorik erklärte er, dass die USA seiner Ansicht nach auf der Weltbühne immer weiter "zerstört und gedemütigt" werden. "Das Überleben Amerikas hängt von unserer Fähigkeit ab, Republikaner auf jeder Ebene zu wählen", machte Trump klar. Zuletzt hatte Trump bereits angeblich behauptet, schon im August 2021 wieder als US-Präsident eingesetzt zu werden. Eine neuerliche Wahl-Untersuchung solle dies ermöglichen.

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rut/news.de

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