24.03.2021, 13.30 Uhr

Horror-Mord in Blackpool: Völlig verwahrlost! Paar lässt Frau mit Down-Syndrom (24) verhungern

Deborah Leitch war erst 24 Jahre alt und hatte noch ihr ganzes Leben vor sich. Doch nun ist die junge Frau mit Down-Syndrom tot. Ein Paar hatte die behinderte Frau völlig verwahrlost zurückgelassen. Jetzt muss es sich für seine Horror-Taten vor Gericht verantworten.

Ein Paar ließ die behinderte Deborah einfach verhungern. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/motortion

Diese Tat macht einfach sprachlos. Eine Frau mit Down-Syndrom wird tot in einem Haus in South Shore im britischen Blackpool aufgefunden. Es stellt sich heraus, dass die Frau verhungert ist. Verantwortlich für den Tod der 24-Jährigen ist ein Paar, das die junge Frau einfach verwahrlosen ließ.

Paar lässt behinderte Frau (24) verhungern

Bei der Toten handelt es sich laut "Daily Mail" um die 24-jährige Deborah Leitch. Am 29. August 2020 riefen Rettungskräfte die Polizei, nachdem sie die tote Frau in einer Wohnung in South Shore aufgefunden hatten. Zwei Menschen wurden nun wegen des Todes der Frau, die an einer Behinderung litt, angeklagt. Ermittlungen zufolge ließen sie das Opfer verhungern, das kurz darauf an einer Krätze-Infektion erkrankte.

Anklage wegen fahrlässiger Tötung! Rettungskräfte fanden Deborah Leitch tot in einem Haus

Eine Obduktion ergab, dass Deborah Leitch aufgrund von Unterernährung, Vernachlässigung und einer ausgedehnten Krätze-Infektion der Haut verstorben ist. Elaine Clarke (38) ist eine der Verdächtigen. Sie wurde vorgeladen, um sich für die Anklage der grob fahrlässigen Tötung zu verantworten. Auch der 45-jährige Robert Bruce muss wegen fahrlässiger Tötung eines schutzbedürftigen Erwachsenen vor Gericht erscheinen. Beide sollen sich am 20. April vor dem Blackpool Magistrates' Court für ihre Vergehen verantworten. Vier weitere Personen, die zunächst mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht wurde, müssen sich hingegen nicht vor Gericht einfinden. Die Anklage wurde demnach fallengelassen.

Für die Familie der verstorbenen Deborah Leitch, die liebevoll Debbie genannt wurde, ist das Gerichtsverfahren gegen die mutmaßlichen Mörder nur ein geringer Trost. Von ihren Liebsten wurde Deborah als ein "wunderbares Mädchen", das "immer glücklich und immer freundlich" war beschrieben.

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sba/bua/news.de

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