08.03.2021, 12.06 Uhr

Tierquälerei in Saarbrücken: Horror-Fund! Fast 200 tote Katzen in Gartenlaube entdeckt

Am Sonntag drangen herzzerreißende Katzenschreie aus einer Gartenlaube. Die Polizei wurde alarmiert und musste entdeckte Schreckliches: Sie fanden fast 200 Kadaver und verwahrloste Katzen. Die Besitzerin wurde angezeigt.

In Saarbrücken wurden fast 200 tote Katzen entdeckt. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/DoraZett

Der Polizei muss sich ein entsetzliches Szenario offenbart haben. Am Samstag fanden die Ermittler dutzende tote und verwahrloste Katzen sind in einer Gartenlaube in Saarbrücken.

Tierquälerei in Saarbrücken: Mehr als 200 Katzenkadaver gefunden

In dem Gebäude fanden sich unter anderem rund 150 bis 200 Katzenkadaver in Müllsäcken, wie die Polizei in Saarbrücken am Montag mitteilte. Wahrscheinlich waren die Vierbeiner schon seit Jahren tot. Zudem seien auf dem "völlig vermüllten Grundstück" um das Gartenhaus bislang 32 verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden.

Katzenbesitzerin nach Leichenfund angezeigt

Gegen die 73 Jahre alte Inhaberin der Gartenlaube wurden mehrere Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz gestellt, hieß es. Wahrscheinlich hatte die Frau illegal Katzen gezüchtet, schrieb "Bild". Die Ermittlungen dauerten an.

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Rettungsaktion von verwahrlosten und toten Katzen hat begonnen

Ein Zeuge hatte am Sonntag die Polizei und den Tiernotruf alarmiert, nachdem sein Hund auf das Grundstück gelaufen war. Der Hundebesitzer habe aus dem Haus "ein klägliches Schreien mehrere Katzen" gehört, teilte die Polizei weiter mit. Zudem habe er einen "starken Verwesungsgeruch" wahrgenommen. Das Gebäude sei von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet worden.

Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es. Für einige Tierschützer war der Anblick so schrecklich, dass sie sich sogar übergeben mussten. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Saarbrücker Tierheims wurden informiert.

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bos/news.de/dpa

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