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Kim Jong-un: Landminen, Hinrichtung, Schießbefehl: So will der Diktator Corona-Infizierte stoppen

Angeblich soll Kim Jong-un jetzt doch die Corona-Panik überkommen haben. Mehreren Berichten zufolge reagiere der Nordkorea-Diktator mit "irrationalen Maßnahmen" auf das Virus: Hinrichtungen, Schießbefehle und Landminen inklusive.

Kim Jong-un hat seine Hauptstadt abriegeln lassen. Bild: dpa

Überkommt Nordkorea-Diktator Kim Jong-un jetzt doch die große Panik vor dem Coronavirus? Nach offiziellen Angaben verzeichnet das abgeschottete Land "natürlich" keinen einzigen Fall der weltweiten Pandemie. Dennoch wurde zuletzt bereits darüber spekuliert, welche Maßnahmen Kim Jong-un bei einer Sitzung des Politbüros ausgegeben haben könnte. Immer wieder war zum Beispiel darüber berichtet worden, dass die nordkoreanische Bevölkerung vor einer Wolke "gelben Staubes" aus China gewarnt worden war, welche eindringen und das Coronavirus mit sich bringen könnte.

Kim Jong-un wütet wegen Corona und ordnet Hinrichtungen an

Einem Bericht der britischen "Daily Mail" zufolge, soll ein Mitglied der südkoreanischen Nationalversammlung jetzt erklärt haben, Kim zeige "übermäßige Wut" und ergreife "irrationale Maßnahmen" gegen die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen. Dazu zählen angeblich auch Hinrichtungen. Nordkorea habe demnach im vergangenen Monat in Pjöngjang einen Beamten hingerichtet, nachdem er für einen fallenden Wechselkurs verantwortlich gemacht worden war. Ein zweiter Mann soll wegen eines Verstoßes gegen staatliche Vorschriften zur Beschränkung ausländischer Waren hingerichtet worden sein.

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Kim Jong-un riegelt Pjöngjang ab: Landminen sollen Corona-Infizierte abhalten

Zu den weiteren Maßnahmen soll laut "Daily Mail" gehören": Nordkorea habe die Fischerei und die Salzproduktion auf See verboten, um zu verhindern, dass Meerwasser mit dem Virus infiziert wird. Zudem soll Kim Jong-un kürzlich Pjöngjang und die nördliche Provinz Jagang wegen des Coronavirus abgeriegelt haben. Über weitaus irrationalere Aktionen berichtet in diesem Zusammenhang der "Daily Star". Bereits seit Mitte Oktober sollen nordkoreanische Soldaten damit beschäftigt sein, Landminen an der Grenze zu China zu legen. Damit sollen Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, angeblich davon abgehalten werden, nach Nordkorea zu kommen. Zwei Soldaten sollen bei den Arbeiten bereits gestorben sein, drei weitere wurden demnach verletzt.

Zur Abwehr von Corona in Nordkorea: Kim Jong-un gibt Schießbefehl

Im Oktober wurde zudem darüber berichtet, dass nordkoreanische Streitkräfte den Schießbefehl für jeden erhalten hatten, der versuchen würde, das Land zu verlassen. Es dürfe ebenfalls geschossen werden, um das Virus abzuwehren. Auch "Daily NK" bestätigt die Verlegung der Landminen aktuell, behauptet jedoch, dass diese nicht wegen des Coronavirus platziert wurden. Das "eigentliche Ziel" würde darin bestehen, "die Menschen daran zu hindern, den Fluss nach China zu überqueren".

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rut/news.de