20.09.2020, 11.36 Uhr

Tragödie beim Waldspaziergang: Baby im Arm der Mutter von Ast erschlagen - tot!

In Sachsen-Anhalt kam es zu einer schrecklichen Tragödie. Beim Waldspaziergang werden eine junge Frau und ihr Baby von einem herabfallenden Ast erschlagen. Die Mutter liegt im Koma, das drei Monate alte Kind erliegt drei Tage nach dem Unglück im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Borkenkäfer zerstören das Holz von Bäumen. Bild: AdobeStock/ scaleworker

Ein harmloser Waldspaziergang kostete ein drei Monate altes Baby in Sachsen-Anhalt sein Leben. Wie die "Bild"-Zeitung aktuell berichtet, waren eine junge Mutter (32), ihr Säugling sowie die Eltern der 32-Jährigen auf dem Wegvon Altenbrak zum Forsthaus Todtenrode zu einer Familienfeier.

Tragödie im Harz: Junge Mutter und Baby von Ast erschlagen

Während die Mutter, ihr Baby im Tragetuch vor sich gebunden, durch den Wald lief, brach auf einmal ein Ast einer Buche ab. Er traf die junge Mutter und ihr Baby und reißt die beiden zu Boden. Die Mutter der Verletzten alarmierte umgehend die Rettungskräfte, während der Opa mit dem Kind zurück in Richtung der Straße lief.

Baby stirbt drei Tage nach Unglück im Krankenhaus

Kurze Zeit später traf bereits der Rettungshubschrauber ein, der laut "Bild" den Sohn in die Uniklinik in Magdeburg brachte. Die Mutter wurde dem Nachrichtenportal zufolge ins Krankenhaus in Nordhausen gebracht. Ereignet hatte sich das Unglück bereits am 8. September. Drei Tage nach der Tragödie erlag das Kind schließlich seinen schweren Verletzungen. Die Mutter soll laut "Bild" im Koma liegen.

Borkenkäfer-Alarm! Buche offenbar marode durch Insekt

Borkenkäfer sollen schuld an dem Unglück sein. Dr. Michael Müller (58), Professor für Waldschutz an der TU Dresden, erklärte im Interview mit der "Bild"-Zeitung: "Neben der andauernden Trockenheit schädigen Borkenkäfer die Bäume. Durch die von ihnen gefressenen Löcher können Pilze eindringen, die dann das Lingin im Holz zersetzen." Das Lingin sorge allerdings für die Festigkeit des Holzes. Wenn dieses fehlt, wird es gefährlich. So wie bei dem Unglücksfall im Harz. Die Buche wurde laut "Bild" inzwischen gefällt.

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fka/news.de

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