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Lebensmittelskandal in der Schweiz: Käse mit Listerien verseucht - 10 Menschen sterben

In der Schweiz hält ein Lebensmittelskandal die Behörden in Atem. Nach dem Verzehr von verseuchtem Käse sind offenbar zehn Menschen gestorben. Doch erst jetzt wurde die Käserei geschlossen.

In der Schweiz sind offenbar zehn Menschen nach dem Verzehr eines verseuchten Käses gestorben. Bild: AdobeStock / azure

Zehn Menschen sind nach dem Verzehr von Schweizer Käse gestorben. Der Grund: Der Käse war mit Listerien verseucht. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Innerschwyz gegen den Hersteller wegen desVerdachts auf mehrfache fahrlässige Tötung, mehrfache fahrlässige Körperverletzung und Widerhandlung gegen das Lebensmittelgesetz.

Lebensmittel-Skandal in der Schweiz: Verseuchter Käse tötete offenbar 10 Menschen

Wie "blick.ch" berichtet, sollen 34 Menschen erkrankt sein, nachdem sie den verseuchten Käse gegessen haben. Zehn sind daran gestorben. Während Menschen mit intaktem Immunsystem eine Listerien-Infektion meist ohne Probleme überstehen, können Menschen mit Immunschwäche schwere Symptome entwickeln.

Behörden warnten bereits 2018 vor Schweizer Käserei

Bereits vor zwei Jahren warnten Schweizer Behörden vor mehr den Käse-Produkten der Käserei Vogel. Doch erst in diesem Jahr wurde der Betrieb geschlossen. 2018 und 2020 zeigten mehrere Menschen die Käserei an. Doch erst jetzt wurde bekannt, dass die Fälle zusammenhängen. "Dass die Fälle auf den gleichen Listerien-Stamm zurückzuführen sind, wurde erst dieses Jahr klar", zitiert "blick.ch" die leitende Staatsanwältin Franziska Steiner.

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bua/fka/news.de