17.04.2020, 15.54 Uhr

Coronavirus-Schutz für den Alltag: Mit DIESEN Tipps bleibt Ihre Bettwäsche frei von Keimen

Coronaviren können sich auf Oberflächen festsetzen. Deshalb ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen besonders wichtig. Wie sieht es mit Bettwäsche und Handtüchern aus? Experten geben Tipps, wie Sie Ihre Wäsche keimfrei halten.

Wie oft sollten Sie ihre Bettwäsche wirklich waschen? (Symbolbild) Bild: AdobeStock/ JenkoAtaman

Die Coronakrise hat aus den Menschen wahre Hygiene-Experten gemacht. Viele Personen halten sich brav an die Regeln, waschen sich regelmäßig die Hände und halten Abstand. Außerhalb der Wohnung versuchen sie zu dem den Kontakt mit Oberflächen zu vermeiden, weil sich das Coronavirus auf einigen Oberflächen festsetzen kann. Wie sieht es eigentlich zuhause aus? Wie halten Sie zum Beispiel ihre Handtücher und Bettwäsche virenfrei? Experten haben eine Antwort.

Coronavirus aktuell: Wie oft sollte ich meine Bettwäsche waschen?

Die Hände und andere Oberflächen werden derzeit von Erregern mit allen möglichen Mitteln befreit. Bei dieser Reinigungsaktion sollten Sie aber nicht Ihre Wäsche vergessen. Denn auf Handtüchern und Bettwäsche tummeln sich schnell alle möglichen Viren, Bakterien und andere Keime. Ob sich auch Coronaviren darauf befinden, ist noch nicht ausreichend erforscht worden. Die Lösung: Waschen Sie Ihre Wäsche regelmäßig.

Aber wie? Helena Mead von Christy England, die auch die britischen Royals mit frischen Handtüchern versorgt, rät in der "Daily Mail" dazu, Bettbezüge einmal die Woche und Handtücher alle zwei Tage bei 60 Grad zu waschen. Dadurch werden alle Keime abgetötet. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Wäsche wie Kopfkissenbezüge, Handtücher, Putzlappen und Unterwäsche bei hohen Temperaturen zu waschen und ein bleichehaltiges Waschmittel zu verwenden. Ein spezieller Hygienespüler ist nicht nötig.

Wenn die Wäsche gewaschen wurde, sollten Sie die Teile sofort aus der Maschine nehmen und zum Trocknen aufhängen. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass sich wieder Keime auf der Wäsche bilden. Denn durch die Wärme und die Feuchtigkeit bietet sich für Viren und Co. ein herrliches Klima, um sich zu vermehren.

Nicht vergessen! Kopfkissen alle drei Wochen waschen

Ganz besonders wichtig sei es laut Helena Mead, alle drei Wochen die Kopfkissen zu waschen. Verklumpt die Kissenfüllung nicht in der Waschmaschine? "Die meisten Kissen von guter Qualität werden mehrere Wäschen aushalten, ohne klumpig zu werden, aber achten Sie unbedingt auf das Pflegeetikett. Synthetische Kissen und Federkissen können bei leicht unterschiedlichen Temperaturen gewaschen werden", erklärt die Wäscheexpertin. Um wirklich lange etwas von seinem Kopfkissen zu haben sollten Verbraucher die weichen Kissen lieber in eine Reinigung bringen. So vermeiden sie Klumpen in ihrem Kissen.

Nur die Wäsche zu waschen reicht aber nicht aus. Die Waschmaschine ist ebenfalls ein Bakterienherd. Deshalb sollten Sie die Maschine öfter leer bei 60 Grad durchlaufen lassen, um einen Biofilm mit Mikroorganismen darauf zu entfernen. Danach ist es wichtig, die Waschmaschinentür zu öffnen, damit sich in der feuchten Umgebung keine neuen Erreger ansammeln.

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bos/loc/news.de

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