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Von news.de-Redakteurin Maria Ganzenberg - 23.07.2017, 08.00 Uhr

Nicht totzukriegen!: DIESE Serienmörder wurden niemals gefasst

Serienmörder halten oft über Jahre die Polizei in Atem. Sie sind besonders schwer zu schnappen, da sie meist keine persönliche Bindung zu den Opfern haben. So ist es kaum verwunderlich, dass es jede Menge mordende Psychopathen gibt, die immer noch frei herumlaufen...

Trotz modernster Technik wurden viele Serienmörder nie gefasst. Bild: Fotolia_grape_vein

Der wohl berühmteste Serienmörder, der niemals geschnappt wurde, ist Jack the Ripper. 1888 hielt er ganz London in Atem. Mindestens fünf Frauen, die brutal verstümmelt wurden, fielen ihm zum Opfer. Obwohl die Polizei viele Verdächtige im Visier hatte wurde "der Aufschlitzer", wie ihn die Presse bald nannte, niemals gefasst. Ein Grund mehr, warum er heute mit Faszination auf die Menschen wirkt. Doch er ist nicht der einzige Serienmörder, der trotz zahlreicher Taten nie ein Gefängnis von Innen sah.

1970er: Der Doodler (Der Kritzler) von San Francisco

In der 70ern wurde San Francisco gleich von drei grausamen Mordserien heimgesucht. 1974 wurden fünf Travestiekünstler erstochen und brutal verstümmelt aufgefunden. Aufgrund der häufig wechselnden Sexualpartner der Opfer wurde die Ermittlung jedoch erschwert. Hinzu kam, dass Anfang 1975 sechs homosexuelle Mitglieder der sadomasochistischen Szene ebenfalls tot aufgefunden worden. Auch sie wurden aufgeschlitzt und verstümmelt. Bereits im Herbst ging das Morden weiter: Sechs Geschäftsleute verschwanden aus Bars. Drei von ihnen wurden erstochen, drei überlebten schwer verletzt.

Nach und nach konnte die Polizei alle drei Mordserien miteinander verbinden. Mithilfe der Überlebenden konnte außerdem der Tathergang rekonstruiert werden. Der Täter hatte sein Opfer mit dem Angebot sie zu zeichnen in die Falle gelockt. Nach einvernehmlichen Geschlechtsverkehr sei er ausgerastet und habe auf die Männer eingestochen. Als die Polizei jedoch einen Verdächtigen mit Täterwissen festsetzen konnte, weigerten sich die Zeugen eine Aussage zu machen. Sie hatten zu viel Angst vor den gesellschaftlichen Konsequenzen, sollte ihre Homosexualität ans Licht kommen.

2011: Der Long Island Killer

2011 hielt der sogenannte "Long Island Killer" die Polizei in Atem. Ganze neun Morde sollen auf sein

Konto gehen. Dem Profil nach sei er ein durchorganisierte Weißer zwischen 20 und 40 Jahren, der vermutlich in der Gegend lebt. Er soll verheiratet sein oder in einer festen Beziehung leben. Er muss einen festen Job haben und finanziell gut gestellt sein. Ein unauffälliger Nachbar und ein Mann, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht.

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Dem Unbekannten wird zur Last gelegt, mindesten neun Frauen ermordet und anschließend in Leinen- oder Müllsäcken entsorgt zu haben. Hinter der Motivation seiner Taten soll sadistische Freude liegen. Mit dem Handy eines seiner Opfer rief er dessen Schwester an und verhöhnte sie am Telefon. "Er ist einer von denen, die lachen, wenn eine Katze überfahren wird oder ein Kind vom Fahrrad fällt. Er sieht andere gerne leiden und noch mehr gefällt es ihm wenn er der Auslöser dafür ist", sagte Scott Bonn, Experte für Serienmorde an der Drew University in Madison damals gegenüber "NYT".

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