Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier - 23.01.2014, 11.40 Uhr

«Dschungelcamp» in echt: Seite 2: Insektenlutscher gibt's länger als das Dschungelcamp

80 Prozent der Weltbevölkerung stärken sich mit den eiweißhaltigen Heuschrecke und Maden, zum Beispiel in China, Teilen der USA und den Urwäldern und Wüsten rund um den Globus. Nicht verwunderlich, dass die Welternährungsorganisation Insekten zum Eiweißlieferanten der Zukunft ausgerufen hat.

Für Besseler und sein Team ist das nichts Neues, sie verkauften schon Insektenlutscher, als Sonja Zietlow noch keinen Gedanken an Dschungel verschwendete.

Vegetarier macht für Insekten eine Ausnahme

Trotzdem ist das Dschungelcamp natürlich die perfekte Werbekampagne für die Insektenhändler. «Das ist wie Weihnachten für uns» sagt Klimke. Er hat selbst in einem Besseler-Kochkurs mit dem Insektenessen angefangen - obwohl er eigentlich Vegetarier ist. Aber lieber eine Heuschrecke als Schweinefleisch, sagt er. Sein «erstes Mal» fand ganz ohne Gekreische statt. Wenn man das Tier erstmal in der Hand hatte und zubereitet hat, sei der Ekel längst überwunden, sagt er.

«Der Ekel ist doch sowieso anerzogen. Wenn Sie als Kind einen Regenwurm in der Hand haben, wollen Sie den erstmal essen», behauptet André Klimke.

Auch bei Wilhelm Busch gab's Insektensuppe

Dass wir Europäer Neulinge sind im Insektenverzehr, ist übrigens Quatsch. Von Wilhelm Busch zum Beispiel ist die Maikäfersuppe überliefert. Irgendwie ist dieses leckere Gericht dann allerdings in Vergessenheit geraten. Warum nur?

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iwi/kru/news.de

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