Frankfurt: "Frankfurter Appell" fordert Regulierung von KI
120 Verlage haben die Erklärung unterzeichnet. Sie fordern faire Lizenzierungsmodelle und die Durchsetzung des Urheberrechts.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen Aufruf zur Regulierung von KI veröffentlicht. Bereits 120 Verlage hätten den "Frankfurter Appell" bisher unterzeichnet, teilte der Börsenverein mit.
Die Erklärung richtet sich an die EU-Kommission, das EU-Parlament und die Bundesregierung. Die Unterzeichner fordern Transparenz über die für KI-Trainings genutzten Werke, faire Lizenzierungsmodelle und wirksame Instrumente zur Durchsetzung des Urheberrechts.
KI-Unternehmen nutzten urheberrechtlich geschützte Werke ohne Einwilligung und Vergütung für das Training ihrer Systeme, sagte Börsenvereins-Vorsteher Sebastian Guggolz. Rechteinhaber müssten selbst aufwendig nach Belegen suchen und ihre Ansprüche in kostspieligen Verfahren durchsetzen. Er forderte "ein schnelles und entschiedenes Handeln der Politik".
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Medien":
- Frankfurt / Main: Buchbranche warnt vor Folgen der Leseschwäche
- Eilmeldung: Shida Bazyar gewinnt Deutschen Buchpreis
- Frankfurt / Main: Frankfurter Buchmesse wird eröffnet
- Bonn: Sparmaßnahmen: Bonn prüft Aus fürs Schauspiel
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.