Berlin News: Steppenkrieger und kluger Stratege: "Dschingis Khan"

Eine neue Biografie beleuchtet Dschingis Khans Weg vom verarmten Jungen zum Herrscher eines riesigen Imperiums – und zeigt überraschende Seiten des Mongolenführers.

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Die Berliner Skyline an der Spree. Aktuelle News aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Rico Oder

Im Jahr 2027 jährt sich der 800. Todestag des berühmt-berüchtigten Mongolenfürsten Dschingis Khan. Bereits im Herbst 2026 eröffnet in Berlin eine große Ausstellung über diese ebenso faszinierende wie widersprüchliche Herrschergestalt und die Welt der Mongolen.

Wer sich schon jetzt einstimmen will auf das Jubiläum, der findet im Buch des Berliner Museumsdirektors Matthias Wemhoff und der Autorin Gisela Graichen eine spannende und lehrreiche Lektüre. "Dschingis Khan. Der Fürst des Unermesslichen" ist mehr als eine klassische Biografie, enthält das Buch doch auch anschauliche archäologische Grabungsberichte etwa aus der alten Mongolenhauptstadt Karakorum.

Sehr lebendig zeichnen die Autoren den Weg Temüdschins, so Dschingis Khans ursprünglicher Name, vom verarmten und entrechteten Jungen zum brutalen Eroberer nach, bis er schließlich das größte Landimperium der Geschichte beherrschte. Die überaus grausamen Feldzüge der Mongolen hallen bis heute nach.

Spannender als dieses schwer erträgliche bluttriefende Kapitel sind die Ausführungen darüber, wie es dem Anführer eines Nomadenvolks gelang, ein Riesenreich ganz unterschiedlicher Kulturen zusammenzuhalten. Der Steppenkrieger Dschingis Khan erwies sich nämlich als überraschend kluger Stratege und Administrator.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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