Wuppertal: Feuerwehr schützt Atelier von Bildhauer Cragg vor Flammen

Zahlreiche Kunstwerke des bekannten Skulpturenmachers lagern in einer Halle, an der nachts ein Feuer ausbricht. Die Feuerwehr ist stundenlang im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

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In einem stundenlangen Großeinsatz haben Feuerwehrleute einen Brand am Atelier des bekannten Bildhauers Tony Cragg in Wuppertal gelöscht. Die Einsatzkräfte verhinderten, dass Flammen die Kunstwerke des 77-Jährigen zerstören, wie die Feuerwehr mitteilte.

An der Halle, in der der international renommierte Künstler ein Atelier betreibt, war in der Nacht zu Mittwoch ein Container in Brand geraten. Die Flammen griffen auf die Fassade über. Auf der Suche nach Glutnestern seien auch Teile des Hallendachs abgenommen worden, erklärte die mit rund 100 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr.

Künstler dankbar für das schnelle Eingreifen der Feuerwehr

Die im Container gelagerten Baustoffe seien entgegen ersten Annahmen nicht asbesthaltig. Gleiches gelte für die teilweise abgebrannte Fassade der Halle. Es bestehe somit keine Gefahr für die Umwelt rund um die Einsatzstelle.

"Eine aufregende Nacht", teilte Tony Cragg auf Nachfrage mit. Aktuell gebe es Bauarbeiten am Dach, so dass ein Baustellenunfall wahrscheinlich sei. Das Gebäude sei äußerlich beschädigt, aber sonst gebe es keinen großen Schaden, so der Künstler. "Gott sei Dank haben die Nachbarn die Feuerwehr kontaktiert und die haben sehr schnell gehandelt", so Cragg.

Brandursache und Schadenshöhe noch unklar

Rund vier Stunden dauerte es, den brennenden Container vollständig zu löschen. Dabei kam auch Löschschaum zum Einsatz. Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.

Cragg lebt seit 1977 in Wuppertal und gilt als einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart. Der britisch-deutsche Künstler ist bekannt für seine in sich verdrehten, meterhoch aufragenden Bronzeskulpturen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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