Mainz: Im Leiza hängen die ersten Ausstellungsstücke

Zwei Mosaik-Repliken machen den Anfang. Wann die ambitionierte Dauerausstellung im neuen Museum für Archäologie fertig ist, steht aber noch nicht fest.

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Im künftigen Museum des Leibniz-Zentrums für Archäologie (Leiza) in Mainz hängen die ersten Kunstwerke der geplanten Dauerausstellung. Es sind Repliken zweier Mosaike aus dem italienischen Ravenna, wie das benachbarte Museum für Antike Schifffahrt mitteilte.

Die Kunstwerke sind jeweils etwa vier mal drei Meter groß und wiegen ungefähr eine Tonne. Ein Mosaik zeigt Kaiser Justinian mit seinem Gefolge (6. Jahrhundert), das andere Kaiserin Theodora mit einem prunkvollen Messkelch. Dieses zähle zu den bekanntesten Motiven byzantinischer Kunst.

Die Mosaike sind zerlegbar und bestehen jeweils aus sechs Trägerplatten. Diese seien in einen in der Wand einbetonierten Stahlrahmen eingesetzt worden.

4.000 Mosaiksteine neu eingesetzt

Die Repliken wurden den Angaben zufolge 1967 in Ravenna hergestellt. Sie sind schon seit den 1960er Jahren im Besitz des Leiza-Vorläufers RGZM (Römisch-Germanisches Zentralmuseum). Von den einigen Hunderttausend Steinen seien für den Umzug in das neue Gebäude rund 4.000 herausgenommen und neu eingesetzt worden.

Ravenna im Nordosten Italiens war Zentrum des Byzantinischen Reichs. Zeugnis dieser Zeit sind kostbare Mosaiken, die in der Stadt in den alten frühchristlichen und byzantinischen Gebäuden erhalten geblieben sind.

Einen Termin für die Eröffnung der hochmodernen Dauerausstellung zum Thema "Zusammen leben" gibt es noch nicht.

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