Berlin: Neues Museumsquartier am Berliner Hauptbahnhof eröffnet

Auch wer nur für einen kurzen Stopp in Berlin ist, muss nicht auf Kultur verzichten. Ganz nah am Hauptbahnhof gibt es vier Museen, die sich nun zu einem neuen Quartier zusammengeschlossen haben.

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Tryfonov

In unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs gibt es ein neues Museumsquartier. Das Museum für Naturkunde, der Hamburger Bahnhof, das Futurium und das Medizinhistorische Museum der Charité haben sich zur "MuseumsMeileMitte" zusammengeschlossen. Gefeiert wird das am Samstag mit einem Nachbarschaftsfest, inklusive freiem Eintritt in alle vier Museen. Es gibt Workshops, Rundgänge, Suchspiele oder Filmprogramme.

Die Museen liegen etwa 10 bis 15 Gehminuten voneinander entfernt. Die Einrichtungen zögen schon heute jährlich zwei Millionen Menschen in die Gegend, hieß es in der Mitteilung. In Zukunft soll es gemeinsame Veranstaltungen und Formate geben.

Bei Spazierführungen zum Beispiel soll man weniger bekannte Ecken in der Gegend um die Invalidenstraße kennenlernen können. Entlang der ehemaligen Berliner Mauer entstehe mit der Nachbarschaft, mit Institutionen und Unternehmen "ein Quartier, das die Zukunft der Stadt aktiv mitgestaltet", teilte Till Fellrath, Direktor des Hamburger Bahnhofs, mit.

Das Gebiet sei lange Zeit durch seine Lage im ehemaligen Grenzbereich geprägt gewesen, schreibt die Initiative auf ihrer Internetseite. Diese historische Zäsur habe dazu geführt, dass sich nur punktuell städtisches Leben habe entwickeln können. "Bis heute wirkt das Quartier stellenweise fragmentiert und wenig verbunden – und genau darin liegt sein besonderes Potenzial."

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