Berlin: Wann man den Pergamonaltar wieder sehen kann

Nächstes Jahr soll man ihn wieder besichtigen können - den weltberühmten Pergamonaltar auf der Berliner Museumsinsel. Später wird der Altarsaal laut "Spiegel" noch mal für einige Monate schließen.

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Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / Peter Jesche

Nach jahrelangen Sanierungsarbeiten sollen erste Teile des Pergamonmuseums im nächsten Frühjahr wieder öffnen. Sie hielten an einer Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 fest, teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) in Berlin fest. Dann soll auch der Saal mit dem berühmten Pergamonaltar wieder besichtigt werden können.

Im Jahr 2034 soll der Altarsaal dann noch einmal für fünf Monate schließen, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete. Grund sind die weiteren Bauarbeiten, die noch bis 2037 dauern werden.

Der Altarsaal werde "in der zweiten Jahreshälfte 2034" für voraussichtlich fünf Monate noch einmal schließen, bestätigte die SPK. Die Begründung: Das Pergamonmuseum soll an die archäologische Promenade angebunden werden - sie soll vier von fünf historischen Häusern der Museumsinsel verbinden - und es sollen Anschlüsse an den Südflügel wiederhergestellt werden.

Bauarbeiten dauern noch Jahre

Das Pergamonmuseum in Berlin gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Der Südflügel bleibt wegen der Bauarbeiten noch mehr als ein Jahrzehnt geschlossen. Dort ist zum Beispiel das Ischtar-Tor mit der babylonischen Prozessionsstraße untergebracht. Vollständig öffnen soll das Museum erst 2037. Das genaue Datum steht nach Angaben der SPK noch nicht fest.

Nächstes Jahr sollen erste Teile wieder öffnen. Zu Angaben des "Spiegel", mögliche Zeitpuffer seien aufgebraucht, teilte die SPK mit, man gehe von einer Wiedereröffnung im Frühjahr 2027 aus. Einige Bereiche öffnen dann nur vorübergehend. Ein neugestalteter Zugang zum Museum - das "Tempietto" - soll vorerst als Durchgangsraum genutzt werden, wie die SPK mitteilte. Ab 2030 werde es noch einmal schließen und seine Funktion als Eingangspavillon im Ehrenhof erst nach Vollendung des Bauabschnitts B erfüllen.

Auch der Schlütersaal soll laut "Spiegel" ab 2032 erneut für mehr als fünf Jahre schließen. "Das ist korrekt und entspricht den bisherigen Planungen", teilte die SPK mit. In dem Saal sollen später Objekte aller vier im Museum vertretenen Sammlungen zu sehen sein: des Ägyptischen und Vorderasiatischen Museums, sowie der Antikensammlung und des Museums für Islamische Kunst.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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