Festspiele: Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser geht nach Streit

Seit fast zehn Jahren leitet der selbstbewusste Intendant das renommierte Klassik-Festival. Zuletzt war ein Streit zwischen ihm und dem Aufsichtsgremium eskaliert. Jetzt wurde Hinterhäuser beurlaubt.

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Der Kulturmanager Markus Hinterhäuser beendet seine Leitung der Salzburger Festspiele nach einem wochenlangen Streit über seinen Führungsstil. "Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege", hieß es in einer Mitteilung des Festspiel-Kuratoriums.

Hinterhäuser hatte das renommierte österreichische Festival für Oper, Konzerte und Theater seit 2016 geleitet. Nun sei er bis zum Auslaufen seines aktuellen Vertrages mit Ende September beurlaubt, hieß es von dem Aufsichtsgremium. Die Mitteilung war nach Angaben des Kuratoriums mit Hinterhäuser abgestimmt. Seine Sprecherin war zunächst nicht erreichbar.

Zuletzt war der Streit zwischen Hinterhäuser und dem Festspielkuratorium, in dem öffentliche Geldgeber vertreten sind, eskaliert. Es ging dabei unter anderem um Hinterhäusers Vorgehensweise bei der Suche nach einer Schauspielchefin oder einem Schauspielchef für das Festival. Der Intendant hatte dazu Ende Februar Kommunikationsfehler eingeräumt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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