Polizei-News Herne - Dortmund, 03.11.26: Bundespolizei stellt größere Menge "Baller-Liquids" sicher

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Herne - Dortmund gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über ein aktuelles Delikt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Marcus Brandt

Am gestrigen Nachmittag (2. November) händigte ein Mann im Rahmen einer Bundespolizeikontrolle zwei Getränkeflaschen im Herner Bahnhof aus. Während der Befragung erhärtete sich der Verdacht, dass es sich hierbei um eine illegale Flüssigkeit mit synthetischen Drogen handelt.

Gegen 17:30 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Bahnhof Herne. Beim Erblicken der Beamten machte dieser zuvor auf der Stelle kehrt und versuchte den Bahnhof zu verlassen. Der junge Mann händigte seine bulgarische Identitätskarte aus. Zeitgleich versuchte dieser eine mitgeführte Plastiktüte hinter seinem Rücken zu verstecken. Gegenüber den Uniformierten gab er an sich auf einem Spaziergang zu befinden. Die Frage, ob er gefährliche oder verbotene Gegenstände mit sich führen würde, verneinte der bulgarische Staatsangehörige ausdrücklich. Zudem gab er an, dass sich in der Plastiktüte lediglich Getränke befinden sollen. Nach erfolgter Aufforderung zeigte der Dortmunder dessen Inhalt. Die zwei Getränkeflaschen waren jeweils mit rosafarbenem Liquid und einer Gesamtmenge von 2,3 Litern gefüllt. Hierbei soll es sich um Zigarettenliquid für seine E-Zigarette handeln. Der Mann führte jedoch keine handelsübliche E-Zigarette mit Nachfüllbehälter mit sich. Gegenüber den Polizisten äußerte er, dass er einige Tropfen in eine Einweg-Vape reinträufle. Bei den Beamten erhärtete sich der Verdacht, dass es sich um das sogenannte "Baller-Liquids" handeln könnte.Dies ist eine illegale Flüssigkeit für E-Zigaretten, welche mit hochgefährlichen, synthetischen Substanzen versetzt sind.

Während der polizeilichen Kontrolle klingelte das Mobiltelefon des Tatverdächtigen und im Display leuchtete der Kontakt "Bestellung Herne" auf. Äußern wollte sich der Dortmunder zu den Vorwürfen nicht und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz ein.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 03.11.2026 gegen 11:34 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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