Polizei-News Rostock/Neubrandenburg, 23.10.26: Polizei registriert über 260 Wildunfälle seit Montagmorgen

Ein Verkehrsunfall wurde aktuell von der Polizei in Rostock/Neubrandenburg gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

Erstellt von - Uhr

Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

Landesweit wurden seit Montagmorgen insgesamt 262 Wildunfälle registriert. Wenngleich es bei der Großzahl der Unfälle bei Sachschäden blieb, wurden zwei Verkehrsteilnehmer bei Zusammenstößen mit Wild leicht- bzw. schwerverletzt.

Am Dienstag verunfallte ein 16-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad auf der B193 bei Neustrelitz schwer als er mit einem Stück Damwild zusammenstieß (siehe https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6375066).

Ein weiterer Führer eines Kleinkraftrades verletzte sich am gestrigen Abend im Landkreis Ludwigslust-Parchim als er gegen 18:50 Uhr auf der B 192 von Borkow in Richtung Neu Woserin fuhr und mit einem kreuzenden Wildschwein kollidierte. Hierbei kam der 17-Jährige nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte in einen Graben und verletzte sich leicht. Sein Moped wurde jedoch erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit.

Jahreszeitbedingt steigt insbesondere in den Morgen- und Abendstunden die Gefahr von Wildunfällen. Bei Dunkelheit und in der Dämmerung sind Wildtiere oft erst spät zu erkennen. Besonders auf Landstraßen und in ländlichen Regionen müssen Verkehrsteilnehmer daher mit plötzlich querendem Wild rechnen. Auch die bevorstehende Zeitumstellung am 25. Oktober sollte berücksichtigt werden: Durch die Umstellung auf die Winterzeit verschiebt sich der Berufsverkehr am Morgen und Abend stärker in die Dämmerung beziehungsweise Dunkelheit. Gleichzeitig kann sich das gewohnte Verhalten der Wildtiere mit den veränderten Lichtverhältnissen überschneiden.

Die Polizei empfiehlt, die Geschwindigkeit anzupassen, aufmerksam zu fahren und jederzeit bremsbereit zu sein. Quert ein Tier die Fahrbahn, sollte zudem mit weiteren Tieren gerechnet werden. Von riskanten Ausweichmanövern ist abzusehen.

Kommt es zu einem Wildunfall, ist die Unfallstelle abzusichern und die Polizei zu verständigen. Verletzte oder getötete Tiere sollten nicht angefasst werden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rostock vom 23.10.2026 gegen 09:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Aktuelles aus Rostock und Umgebung:

/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.