Polizei-News Ludwigshafen, 20.10.26: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter - knapp 24.000 Euro erbeutet

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Ludwigshafen. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / David Young

Am Vormittag des 16. Oktober 2026 wurde ein 64-Jähriger Opfer eines Betrugs durch einen falschen Bankmitarbeiter. Ein bislang unbekannter Täter rief den Mann unter einer Telefonnummer an, die auf dessen Display als Rufnummer seiner VR-Bank angezeigt wurde. Der Anrufer gab sich als Bankmitarbeiter aus und behauptete, der Computer des Geschädigten sei gehackt und es sei ein Eurobetrag verfügt worden.Unter diesem Vorwand brachte der Täter den 64-Jährigen dazu, sein Onlinebanking zu bedienen und schließlich 23.900 Euro auf ein Konto zu überweisen.Im Rahmen der Ermittlungen konnten eine 25-jährige Frau aus Mutterstadt als Zahlungsempfängerin identifiziert werden. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau nach eigenen Angaben selbst von einem bislang unbekannten Mann gebeten worden war, Geld von dessen Familie für ihn entgegenzunehmen und weiterzugeben. Dieser Bitte sei sie auch in dem vorliegenden Fall nachgekommen. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Falsche Bankmitarbeiter gehen professionell vor und nutzen technische Möglichkeiten, um ihre Opfer zu täuschen. Oft werden gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe genutzt, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um die echte Bank handelt. Durch das Vortäuschen eines Notfalls, wie z. B., dass das Konto gehackt wurde oder unberechtigte Abbuchungen vorgenommen wurden, üben die Täter Druck aus und erlangen so vertrauliche Daten, wie z. B. Benutzername, PIN-Nummer oder TAN.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.
  • Geben Sie am Telefon nie persönliche Daten preis - Ihre Bank erfragt niemals Ihre Zugangsdaten, wie z. B. die PIN-Nummer am Telefon.
  • Nutzen Sie nicht die Rückwahltaste! Rufen Sie Ihre Bank unter der Ihnen bekannten Telefonnummer an und geben Sie diese selbst über die Tasten ein.
  • Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, informieren www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
  • Unsere Präventionsexperten informieren unter der Tel.: 0621 963-21177, wie man sich am besten gegen Telefonbetrug schützen kann.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 20.10.2026 gegen 09:45 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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