Polizei-News Ludwigshafen, 16.10.26: Betrug durch falschen Polizeibeamten - Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen für eine aktuelle Festnahme in Ludwigshafen. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Am Donnerstag, 15.10.2026, wurde eine Frau gegen 10 Uhr telefonisch von einem bislang unbekannten Täter kontaktiert, der sich als Polizeibeamter des Polizeipräsidiums Rheinpfalz mit dem Namen "Andreas Steinbach" ausgab. Er berichtete von einer mutmaßlichen Täterfestnahme und einer Observation. Dabei sei auch ein Täter an ihrem Bankschließfach gewesen.Unter diesem Vorwand wurde die Geschädigte aufgefordert, ihre Wertsachen aus dem Schließfach zu nehmen und aus Sicherheitsgründen nach Hause zu bringen. Für die spätere Übergabe vereinbarte sie mit dem Anrufer ein Passwort.Gegen 18 Uhr erschien ein bislang unbekannter Mann an ihrer Wohnanschrift und gab sich als Polizeibeamter namens "Herr Klause" aus. Er zeigte der Frau einen vermeintlichen Dienstausweis des Polizeipräsidiums Rheinpfalz vor und nahm Bargeld sowie Goldbarren entgegen. Anschließend entfernte er sich zu Fuß über die Sinsheimer Straße.Obwohl die Geschädigte während des gesamten Geschehens skeptisch war, erkannte sie den Betrug erst im Nachgang und meldete den Betrug bei der Polizei.Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat am Donnerstag (15.10.2026) im Bereich der Dhauner und Sinsheimer Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963- 23312 oder per E-Mail KDLudwigshafen. KI3. K31@polizei.rlp.de entgegen.
Um Sie noch besser vor Betrugsversuchen zu schützen, haben unserePräventionsexperten eine Telefonhotline zum Schutz vor Betrugeingerichtet. Unter der Telefonnummer 0621 963-21177 können Sie sichvon Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8bis 12 Uhr kostenlos telefonisch über Betrugsdelikte informieren.Rufen Sie uns an und informieren Sie sich über die typischenBetrugsmaschen und wie Sie sich davor schützen können. WeiterePräventionstipps finden Sie auch im Internet unterhttps://s.rlp.de/93 oder www.polizei-beratung.de.
Die Polizei rät zu folgenden Verhaltenshinweisen - Beachten Sie, dass die Polizei Sie nie unter der 110 kontaktiert. - Wenn Sie im Gespräch aufgefordert werden unter Verwendung der Rückruftaste die 110 zu wählen, legen Sie auf und wählen Sie die Nummer selbst. - Geben Sie keine persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Bankverbindungen, Vermögensverhältnisse an fremde Personen heraus. - Die Polizei schickt keine Zivilkräfte, um Geld oder Wertsachen abzuholen und vorsorglich in Verwahrung zu nehmen. - Lassen Sie Ihre Telefonnummer aus den Telefonverzeichnissen löschen. - Bringen Sie den Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle oder per Onlinewache zur Anzeige.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rheinpfalz vom 16.10.2026 gegen 13:43 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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