Polizeifahndung Kassel, 13.10.26: Mit Haftbefehl gesuchter 33-Jähriger nach Flucht vor Streife auf Garagendach festgenommen

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Kassel gemeldet. Was ist heute passiert?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / bilanol

Kassel-Nord:

Zahlreiche Gründe hatte offenbar ein 33-jähriger Mann aus Baunatal, um in der Nacht zum heutigen Dienstag vor der Polizei zu flüchten. Eine Streife des Polizeireviers Mitte wollte den vom Stern in Richtung Holländischer Platz fahrenden Audi um 1:45 Uhr anhalten und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als die Beamten die Anhaltesignale am Streifenwagen einschalteten, flüchtete der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit, bevor er auf einem Parkplatz in der Henschelstraße aus dem Auto sprang und seine Flucht zu Fuß fortsetzte. Da der zunächst unbekannte Mann den Audi nicht sicherte, rollte der Pkw gegen den Streifenwagen, der dadurch leicht beschädigt wurde. Bei der anschließenden Fahndung mit zahlreichen Streifen entdeckten die Polizisten den Gesuchten liegend auf einem Garagendach, woraufhin für ihn die Handschellen klickten. Bei der anschließenden Kontrolle des 33-Jährigen offenbarten sich schließlich zahlreiche Verstöße: Die an dem Audi angebrachten Kennzeichen waren entstempelt und nicht für das Fahrzeug zugelassen. Da zudem der Verdacht besteht, dass der Audi aus einem Diebstahl stammt, wurde er sichergestellt und abgeschleppt. In dem Pkw fanden die Polizisten zudem mehrere verbotene Messer, darunter auch ein Bajonett, die ebenfalls beschlagnahmt wurden. Doch damit noch nicht genug: Der bereits hinreichend polizeibekannte Fahrer hatte weder einen Führerschein, noch war er nüchtern. Ein Drogenvortest bei dem 33-jährigen Mann reagierte positiv auf Kokain und THC, zudem stand er unter Alkoholeinfluss, weshalb dem Festgenommenen auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen wurde. Zu guter Letzt stellte sich heraus, dass gegen den Baunataler ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vorlag. Da ein Angehöriger des 33-Jährigen die Strafe von 1.200 Euro, zu der ihn das Gericht verurteilt hatte, in der Nacht bezahlte, wurde der Tatverdächtige nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss sich nun wegen zahlreicher Straftaten verantworten.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Nordhessen vom 13.10.2026 gegen 15:14 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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