Polizei-News Bad Nenndorf, 25.09.26: Falsche Polizeibeamte betrügen Bad Nenndorfer um 16000 Euro

Eine Festnahme wurde aktuell von der Polizei in Bad Nenndorf gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei berichtet über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Lilli Förter

He.)Am 24.09.2026 kam es im laufe des Tages wiederholt zu mehreren Anrufen falscher Polizeibeamter in Bereich Bad Nenndorf und Rodenberg. Gegen 15:30 Uhr hatten die Betrüger mit ihrer Masche widerholt Erfolg und haben einen Nenndorfer Bürger um 16000 Euro betrogen.

Die Polizei Bad Nenndorf nimmt den aktuellen Fall zum Anlass, nochmals eindringlich vor sogenannten "Enkeltrick"- und Schockanrufen zu warnen.

Der Geschädigte erhielt einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, die Polizei habe eine Person festgenommen, bei der eine Liste mit dem Namen des Geschädigten aufgefunden worden sei. Zudem habe eine Bankmitarbeiterin Angaben darüber gemacht, dass der Angerufene Bargeld zu Hause aufbewahre.Im weiteren Verlauf versuchte der Täter, den Geschädigten unter Druck zu setzen und von einer Kontaktaufnahme mit anderen Personen abzuhalten. Unter anderem wurde er aufgefordert, das Gespräch nicht zu beenden und eingehende Anrufe auf seinem Mobiltelefon nicht anzunehmen. Der Anrufer behauptete zudem, die Polizei habe im örtlichen Bereich Absperrungen eingerichtet und stehe kurz vor dem Zugriff auf weitere Tatverdächtige. Dabei stellte er eine mögliche Schießerei beziehungsweise eine akute Gefahrensituation in Aussicht.Anschließend forderte der Täter den Geschädigten auf, sein zu Hause aufbewahrtes Bargeld zusammenzutragen. Das Geld sollte eingewickelt in eine Zeitung vor dem Haus zur Abholung bereitgelegt werden.Der Geschädigte kam dieser Aufforderung nach, einen Täterhinweis gibt es nicht.Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin: Polizeibeamte fordern Bürgerinnen und Bürger nicht am Telefon dazu auf, Bargeld, Wertsachen oder Wertgegenstände herauszugeben oder zur Abholung vor die Tür zu legen.Auch die Behauptung, das Geld müsse aufgrund eines angeblichen Ermittlungsverfahrens überprüft, registriert oder vor einer drohenden Gefahr in Sicherheit gebracht werden, ist ein typisches Merkmal solcher Betrugsversuche.Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter Druck. Sie verwenden erfundene Geschichten über angebliche Festnahmen, bevorstehende Polizeieinsätze oder Gefahrenlagen und versuchen gleichzeitig zu verhindern, dass die Betroffenen mit Angehörigen, Nachbarn oder der tatsächlichen Polizei Rücksprache halten.So schützen Sie sich:-Beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel an der Identität des Anrufers haben.-Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen - auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen oder Gefahrenlagen.-Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.-Die Polizei wird Sie nicht auffordern, Bargeld vor der Haustür abzulegen oder an einen Abholer zu übergeben.-Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, Bankdaten, Informationen über Vermögenswerte oder Bargeldbestände preis.-Lassen Sie sich nicht dazu bringen, während des gesamten Gesprächs am Telefon zu bleiben oder andere Anrufe nicht entgegenzunehmen.-Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen über einen verdächtigen Anruf.-Wenn Sie unsicher sind, legen Sie auf und wählen Sie die 110 selbstständig. Nutzen Sie nicht eine vom Anrufer vorgegebene Telefonnummer.-Informieren Sie auch ältere Angehörige, Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmasche.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Nienburg vom 25.09.2026 gegen 11:28 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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