Polizei-News Hanau und Main-Kinzig-Kreis, 24.09.26: 14-Jähriger mit Kleinkraftrad unterwegs, drei Leichtverletzte bei Unfall
Die Polizei sucht Zeugen für einen aktuellen Diebstahl in Hanau und Main-Kinzig-Kreis. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Jähriger ohne Fahrerlaubnis mit Kleinkraftrad unterwegs: Ermittlungen eingeleitet - Polizei sensibilisiert wegen "Spritztouren" - Hanau / Südosthessen
(lei) Für einen 14-Jährigen endete die Fahrt auf einem Kleinkraftrad am Mittwochabend mit einem Ermittlungsverfahren. Gegen 20.20 Uhr war der Jugendliche in Großauheim, als er von der Stadtpolizei angehalten wurde.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Fahrer keine Fahrerlaubnis für das Gefährt besaß. Bei der weiteren Überprüfung des Kleinkraftrades stellte sich zudem heraus, dass dieses nicht zugelassen war. Die Stadtpolizei zog daraufhin die Landespolizei hinzu, die in der Folge ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 14-Jährigen einleiteten.
Der Teenager durfte den Roller noch bis zu seiner Wohnanschrift schieben. Dort übergaben ihn die Beamten an seine Eltern. Wem der Roller gehört und wie der 14-Jährige an das Fahrzeug gelangte, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, unabhängig vom konkreten Sachverhalt auf die Gefahren sogenannter "Spritztouren" von Kindern und Jugendlichen hinzuweisen.
Immer wieder nutzen junge Menschen Kraftfahrzeuge, obwohl sie noch nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügen. Dabei spielt es keine Rolle, wem das Fahrzeug gehört - ob den Eltern, Verwandten, Freunden oder einer anderen Person. Was aus Sicht Jugendlicher möglicherweise als Mutprobe, Abenteuer oder harmlose Fahrt "nur um den Block" beginnt, kann innerhalb kürzester Zeit zu einem schweren Verkehrsunfall führen.
Die Polizei appelliert daher an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, darauf zu achten, dass Kinder und Jugendliche, die noch nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügen, kein entsprechendes Kraftfahrzeug führen. Dies gilt unabhängig davon, ob sich ein Fahrzeug im eigenen Besitz befindet oder ob sich das Kind oder der Jugendliche anderweitig Zugang zu einem Fahrzeug verschaffen könnte.
Gerade junge und unerfahrene Fahrerinnen und Fahrer verfügen häufig noch nicht über die notwendige Fahrpraxis, um Gefahrensituationen richtig einzuschätzen und ein Fahrzeug sicher zu beherrschen. Gruppendruck, Risikobereitschaft und die Fehleinschätzung "Es wird schon nichts passieren" können das Risiko zusätzlich erhöhen.
Auch wer nicht selbst fährt, kann durch das Mitfahren in einem Fahrzeug, das von einer Person ohne Fahrerlaubnis geführt wird, in eine gefährliche Situation geraten.
Die Polizei empfiehlt daher:
- Sprechen Sie mit Ihren Kindern offen darüber, dass das Fahren ohne Fahrerlaubnis keine harmlose Mutprobe ist.
- Machen Sie deutlich, dass auch eine kurze "Probefahrt" nicht erlaubt und gefährlich ist.
- Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es kein Kraftfahrzeug fahren darf, solange es nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt - unabhängig davon, wem das Fahrzeug gehört.
- Sprechen Sie darüber, wie sich Ihr Kind verhalten kann, wenn Freunde oder andere Jugendliche zu einer unerlaubten Spritztour auffordern.
Bewahren Sie Fahrzeugschlüssel und Ersatzschlüssel, soweit es sich um eigene Fahrzeuge handelt, so auf, dass Kinder und Jugendliche nicht unbemerkt darauf zugreifen können.
Drei Leichtverletzte und hoher Sachschaden bei Unfall - Hanau
(fg) Auf rund 29.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Auffahrunfall mit Personenschaden am Mittwochnachmittag, kurz vor 17 Uhr, auf der Maintaler Straße entstand. Drei Unfallbeteiligte zogen sich zudem leichte Verletzungen zu und mussten medizinisch versorgt werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es an der Kreuzung Kesselstädter Straße / Maintaler Straße zu einem Rückstau. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 19 Jahre alter Sprinter-Fahrer die zum Stillstand kommenden, voranfahrenden Autos übersehen haben, sodass es zum Unfallgeschehen kam. Der Sprinter kollidierte mit einem Dacia Sandero, der wiederum auf einen 5er BMW geschoben wurde. Die beiden Insassen des BMW und die Dacia-Lenkerin zogen sich im Zuge des Zusammenstoßes leichte Verletzungen zu, verblieben jedoch nach einer ersten Inaugenscheinnahme durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort. Die Kreuzung war kurzzeitig voll gesperrt. Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und weitere Hinweise geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-120 auf der Wache des Hanauer Polizeireviers.
- Falsche Pflegedienstmitarbeiter flüchteten mit Bargeld: Zeugen gesucht! - Hanau
(cb) Mit ungefähr 1.300 Euro Bargeld flüchteten am Mittwoch bis dato unbekannte Trickdiebe, nachdem sie eine Hanauer Seniorin um ihr Erspartes gebracht hatten. Gegen Mittag klingelte eine zwischen 30 und 40 Jahre alte Frau an der Wohnungstür der Seniorin und gab an, vom Pflegedienst zu sein. Noch ehe die rüstige Hanauerin reagieren konnte, drängte sich die zwischen 1,60 Meter und 1,70 Meter große Frau mit schwarzen, nach hinten gegelten Haaren in die Wohnung. Die Unbekannte, welche einen weißen Kittel mit schwarzen Flecken trug und einen Notizblock und einen Stift in der Hand hielt, forderte die Wohnungsinhaberin auf, sich zu setzen. Während die Unbekannte die Rentnerin in ein Gespräch verwickelte, betrat unbemerkt eine weitere Person die Wohnung. Diese durchsuchte sämtliche Schubladen im Schlafzimmer und nahm das Ersparte der Rentnerin mit sich. Kurz darauf beendete auch die Komplizin das Gespräch und verließ die Wohnung. Die Unbekannte flüchtete zu Fuß über die Eisenbahnstraße in unbekannte Richtung.
Die Beamten des Fachkommissariats in Hanau haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegen.
- Zeugensuche nach Einbruch in Baucontainer - Hanau
(cb) Verschiedene Werkzeuge im Wert von ungefähr 2.500 Euro erbeuteten Unbekannte aus einem Baucontainer, der sich auf einem Baustellengelände in der Burgallee, hier im Bereich der 70er-Hausnummern, befand. Zuvor hebelten die Einbrecher die verschlossene Tür auf und gelangten so in das Innere des Containers. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag, 16.10 Uhr und Mittwoch, 6.30 Uhr. Die Ermittler in Hanau nehmen Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.
- Einbrecher waren unterwegs: Hinweise erbeten - Gründau
(cb) Den Beamten der Kripo wurden am Mittwoch mehrere Einbrüche im Ortsteil Rothenbergen gemeldet, weswegen sie nun Ermittlungen aufgenommen haben und einen möglichen Tatzusammenhang prüfen.
Drei bislang Unbekannte machten sich am Mittwoch an mehreren Garagen, einer Waschküche sowie einer Lagerhalle im Hofackerheeg (einstellige Hausnummern) zu schaffen und hinterließen hierbei einen Sachschaden von etwa 500 Euro. Nachdem sie sich gewaltsam Zutritt verschafft hatten, durchsuchten sie die Räumlichkeiten sowie ein abgestelltes Wohnmobil und nahmen unter anderem Motorsägen, Fernseher, eine Campingküche sowie eine Aufbereitungstasche mit. Die gestohlenen Gegenstände hatten einen Gesamtwert von schätzungsweise 4.000 Euro. Diese Tat ereignete sich zwischen 3 Uhr und 3.25 Uhr.
Aus dem Lagerraum eines Einfamilienhauses in der Kinzigstraße (einstellige Hausnummern) nahmen Unbekannte zwischen Sonntag, 15 Uhr und Mittwoch, 13.10 Uhr, fünf hochwertige Fahrräder im Gesamtwert von knapp 20.000 Euro mit. Zuvor hebelten die Einbrecher die Zugangstür des Lagerraumes auf und verursachten hierbei einen Sachschaden von etwa 800 Euro.
Eine weitere Tat ereignete sich am Mittwoch, gegen 3.30 Uhr. Nach derzeitigem Erkenntnisstand überstiegen die Eindringlinge einen Maschendrahtzaun und verschafften sich Zutritt in einen benachbarten Schuppen. Dieser befindet sich ebenfalls in der Kinzigstraße, im Bereich der einstelligen Hausnummern. Offensichtlich durchsuchten sie den Lagerraum, flüchteten jedoch ohne Diebesgut.
Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu den geschilderten Vorfällen geben können, setzen sich bitte telefonisch mit der Kripo in Hanau (06181 100-123) in Verbindung.
- Präventionsabteilung nahm an Demokratiekonferenz teil - Gelnhausen
(fg) Wie können Menschen, die sich politisch, gesellschaftlich oder ehrenamtlich engagieren, besser vor Anfeindungen und Bedrohungen geschützt werden? Und welchen Beitrag kann die Polizei im Bereich der Demokratieprävention leisten?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich die 5. Demokratiekonferenz der "Partnerschaft für Demokratie" (PfD) in Gelnhausen unter dem Motto "Wehrhaft & Vernetzt". Rund 100 Besucherinnen und Besucher kamen vergangene Woche ins Bildungshaus Main-Kinzig, um sich zu informieren, auszutauschen und miteinander zu vernetzen.
Auch die Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Südosthessen war mit einem Informationsstand vor Ort. Dabei informierten Marc Sachs, Leiter des Stabsbereichs Prävention, Abdullah Yigit, Migrationsbeauftragter des Polizeipräsidiums, sowie Jessica Engelhardt, Medienwissenschaftlerin, über die vielfältigen Möglichkeiten polizeilicher Präventionsarbeit - mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Thema Demokratieprävention.
Ein zentraler Programmpunkt war der Vortrag des Ersten Kriminalhauptkommissars Sachs. Unter dem Schwerpunkt "Schutz von Haupt- und Ehrenamtlichen" ging er darauf ein, welchen Herausforderungen Menschen begegnen können, die sich für unsere Gesellschaft engagieren.
Dabei wurde deutlich: Eine demokratische Gesellschaft lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen. Gleichzeitig dürfen Beleidigungen, Bedrohungen und andere Straftaten nicht hingenommen werden. Gerade für politisch oder gesellschaftlich engagierte Menschen ist es wichtig, mögliche Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und zu wissen, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.
Im Rahmen seines Vortrags erläuterte der Präventionsexperte unter anderem die Bedeutung von frühzeitiger Kontaktaufnahme mit der Polizei und einer konsequenten Anzeigenerstattung. Auch Fragen rund um den Schutz von Wohn- und Arbeitsbereichen sowie das richtige Verhalten in möglichen Gefährdungssituationen wurden thematisiert.Im Rahmen der Konferenz kam es zu zahlreichen präventiven Gesprächen und zu regem mit interessierten Besucherinnen und Besuchern.
- Schwarze Honda gestohlen: Wer hat etwas gesehen? - Bad Soden-Salmünster
(fg) Eine schwarze Honda mit einem GN-Kennzeichenschild haben Unbekannte zwischen Dienstagabend, 21 Uhr und Mittwochmorgen, 5 Uhr, von ihrem Stellplatz in der Beethovenstraße (einstellige Hausnummern) gestohlen. Der Wert des Zweirads beläuft sich auf rund 11.000 Euro. Wie die Täter das Lenkradschloss überwanden, steht bislang nicht fest. Möglicherweise wurde das Zweirad auf ein bereitgestelltes Fahrzeug aufgeladen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl sowie zum Verbleib der Maschine geben können. Hierzu können sich Hinweisgeber unter der Rufnummer 06181 100-123 an die Kriminalpolizei wenden.
Offenbach, 24.09.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Südosthessen vom 24.09.2026 gegen 12:19 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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