Polizei-News Sankt Augustin, 22.09.26: Bankmitarbeitende stoppen Betrugsversuch in zwei Fällen

Ein Unfall wurde aktuell von der Polizei in Sankt Augustin gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Tobias Arhelger

Am Montag (21. September) konnten aufmerksame Bankmitarbeitende in Sankt Augustin in zwei Fällen Betrugsversuche zum Nachteil älterer Mitmenschen verhindern.

Gegen 17:00 Uhr erhielt ein 88-jähriger Sankt Augustiner einen Anruf von einem ihm nicht bekannten Mann. Dieser behauptete, der Sohn des Seniors habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Frau ums Leben gekommen sei. Aufgrund dessen befinde sich der Sohn in Untersuchungshaft. Nun müsse eine Kaution von 60.000 Euro hinterlegt werden.

Der 88-Jährige erklärte, das Geld besorgen zu wollen, und begab sich zu seiner Hausbank. Währenddessen blieb das Telefonat mit dem Unbekannten über das Mobiltelefon bestehen.

Den Mitarbeitenden der Bankfiliale in Sankt Augustin-Hangelar kam die Situation aufgrund der geforderten hohen Geldsumme und der Tatsache, dass der Senior während des gesamten Bankbesuchs telefonierte, verdächtig vor. Sie erkannten den Betrugsversuch und verweigerten eine Auszahlung.

Der Senior begab sich anschließend wieder nach Hause. Ein Bankmitarbeiter informierte die Polizei. Als die Beamten an der Wohnanschrift des 88-Jährigen eintrafen, telefonierte dieser noch immer mit dem Unbekannten. Das Gespräch wurde jedoch unmittelbar durch den Betrüger beendet.

Ein weiterer Betrugsversuch ereignete sich am selben Tag gegen 15:15 Uhr. Eine 80-jährige Sankt Augustinerin erschien bei ihrer Hausbank und wollte Bargeld abheben. Auch in diesem Fall schöpften aufmerksame Bankmitarbeitende Verdacht und nahmen Kontakt mit dem Sohn der Seniorin auf. Dieser bestätigte den Betrugsverdacht. Dadurch konnte ein Vermögensschaden verhindert werden.

Die Polizei rät: Sprechen Sie mit ihren Angehörigen und Bekannten über Betrugsmaschen und warnen Sie sie davor. Die Polizei weist darauf hin, dass in Deutschland keine Kautionen von Polizei oder Justiz erhoben werden. Geben Sie am Telefon keine Informationen über persönliche Daten oder ihre Vermögensverhältnisse preis. Übergeben Sie niemals Geld, Bankkarten oder Schmuck an unbekannte Personen. Vereinbaren Sie mit Ihrer Hausbank zur eigenen Sicherheit Höchstbeträge für Auszahlungen und Überweisungen. (Pa)

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis vom 22.09.2026 gegen 10:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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