Polizei-News Andernach, 19.09.26: Gemeinsam sicher unterwegs - Großkontrolle für mehr Verkehrssicherheit
Die Polizei informiert über einen aktuellen Verstoß wegen Drogen in Andernach. Was ist heute passiert?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Polizei nimmt Alkohol, Drogen, illegales Tuning und riskantes Fahrverhalten in den Fokus
Mit einer groß angelegten Verkehrskontrolle hat die Polizei Andernach am 18.09.2026 einen Schwerpunkt auf die Sicherheit im Straßenverkehr gelegt. Im besonderen Fokus standen dabei junge Fahrerinnen und Fahrer sowie typische Risikofaktoren, wie Alkohol und Drogen am Steuer, nicht zulässige Veränderungen an Fahrzeugen und überhöhte Geschwindigkeit. Im Einsatz waren Beamte der Bereitschaftspolizei, Hundeführer, zivile Einsatzkräfte, Mitarbeitende des Präventionsbereiches und Beamte umliegender Dienststellen.
Dabei ging es den eingesetzten Kräften nicht darum, möglichst viele Verstöße festzustellen. Ziel der Kontrolle war es vielmehr, dort genau hinzuschauen, wo riskantes Verhalten besonders schwere Folgen haben kann. Deshalb wurden zwei Kontrollstellen an der B9 eingerichtet. Die Kontrollmaßnahmen erfolgten in beiden Fahrtrichtungen.
Gerade für viele junge Menschen bedeutet das eigene Auto ein großes Stück Freiheit und Unabhängigkeit. Leistungsstarke Fahrzeuge, individuelles Tuning und die Begeisterung für Technik gehören für viele selbstverständlich dazu. Diese Begeisterung ist auch aus Sicht der Polizei kein Problem - solange die Sicherheit anderer und die eigene Sicherheit nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Entsprechend kombinierten die Einsatzkräfte konsequente Kontrollen mit dem persönlichen Gespräch. Neben der Fahrtüchtigkeit wurden insbesondere technische Veränderungen an Fahrzeugen, die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit sowie weitere verkehrsrechtliche Vorschriften überprüft.
Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt 161 Fahrzeuge und 197 Personen kontrolliert.
Es mussten 2 Strafverfahren und 12 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.
Bei fünf Verkehrsteilnehmenden wurde jeweils eine Blutprobe entnommen werden, da der Verdacht bestand, dass diese als Fahrzeugführende unter der Wirkung von Betäubungsmitteln standen.
Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung konnten 121 Verstöße festgestellt werden, bei 6 Fahrzeugführenden droht im weiteren Verlauf der Entzug des Führerscheins.
Ein Fahrzeug wurde sichergestellt, da die Betriebserlaubnis erloschen war.
Die Kontrollmaßnahme steht dabei nicht für sich allein. Bereits in den zurückliegenden Wochen hatte die Polizei mit gezielten Kontrollen von E-Scootern sowie Motorrollern unterschiedliche Bereiche der Verkehrssicherheit in den Blick genommen. Während dort unter anderem Fahrtüchtigkeit, Versicherungsschutz, Fahrerlaubnis und technische Veränderungen eine Rolle spielten, wurde der Ansatz mit der jetzigen Großkontrolle bewusst erweitert.
"Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Großkontrolle. Sie ist eine dauerhafte Aufgabe und braucht unterschiedliche Ansätze. Mit unseren zurückliegenden E-Scooter- und Rollerkontrollen und nun mit dieser Kontrollmaßnahme setzen wir deshalb bewusst verschiedene Schwerpunkte. Ob auf zwei oder vier Rädern, ob jung oder alt: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, trägt Verantwortung - für sich selbst und für andere. Unser Ziel ist nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen. Unser Ziel ist, gefährliches Verhalten frühzeitig zu erkennen, Unfälle zu verhindern und dafür zu sorgen, dass möglichst jeder sicher an seinem Ziel ankommt.", so Polizeioberrat Martin Hoch, Leiter der Polizeiinspektion Andernach.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Koblenz vom 19.09.2026 gegen 09:00 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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roj/news.de
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