Polizei-News Frechen, 18.09.26: Betrüger erbeuten Schmuck mit perfider Masche - Zeugensuche

Ein Unfall wurde aktuell von der Polizei in Frechen gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?

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Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei infomiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Dominik Totaro

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem schlanken Mann mit schwarzen Haaren. Er soll gemeinsam mit einem Komplizen am Telefon am Donnerstagnachmittag (17. September) einen Frechener um Schmuck betrogen haben. Zur Tatzeit habe der Unbekannte einen schwarzen Trainingsanzug getragen.

Die Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen Zeugen. Hinweise zum Täter oder zu verdächtigen Feststellungen zur Tatzeit nehmen sie telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Gegen 16 Uhr habe der Geschädigte einen Anruf erhalten. Der Anrufer habe sich als Polizist ausgegeben und behauptet, dass der Sohn des Frecheners angeblich einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur durch die Zahlung einer Kaution der Haft entgegen könne. Gegen 17.15 Uhr sei der schwarzhaarige Mann an der Waldstraße in Königsdorf erschienen und habe hochwertigen Schmuck entgegengenommen.

Kurze Zeit später bemerkte der Geschädigte den Betrug und alarmierte die Polizei. Die Beamtinnen und Beamten nahmen eine Strafanzeige auf.

Die Polizei rät:

Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Anwälte, Ärzte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Institution, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben. Die Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere Menschen zu schützen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Rhein-Erft-Kreis vom 18.09.2026 gegen 13:59 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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