Polizei-News Flughafen Köln/Bonn, 17.09.26: Haftbefehle am Flughafen Köln/Bonn - Bundespolizei vollstreckt fast 9.500 Euro
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Flughafen Köln/Bonn gemeldet. Was ist zur Zeit bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Gleich mehrere Fahndungstreffer beschäftigten die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn zu Beginn der Woche. Innerhalb von zwei Tagen stellten die Einsatzkräfte vier Reisende fest, gegen die Haftbefehle vorlagen. Durch die Zahlung von insgesamt 9.456,50 Euro konnten alle Betroffenen eine drohende Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.
Den Anfang machte am Montag, den 15. September 2026, ein 34-jähriger türkischer Staatsangehöriger, der nach Antalya reisen wollte. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bochum wegen falscher uneidlicher Aussage vor. Durch die Zahlung von 2.000 Euro konnte der Mann eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen abwenden und seine Reise fortsetzen.
Wenig später stellten die Bundespolizisten eine 24-jährige Deutsche fest, die nach Palma de Mallorca reisen wollte. Die Staatsanwaltschaft Bonn suchte die Frau aufgrund einer Verurteilung wegen Betruges. Nach Zahlung von 900 Euro konnte auch sie ihre Reise fortsetzen.
Gleich drei Haftbefehle lagen gegen eine 40-jährige Armenierin vor, die nach Jerewan reisen wollte. Die Staatsanwaltschaft Bonn suchte die Frau aufgrund von Diebstahlsdelikten. Insgesamt entrichtete sie 2.970,50 Euro einschließlich der angefallenen Kosten und konnte damit die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafen abwenden.
Für einen ungewöhnlichen Abschluss sorgte am Dienstag eine 43-jährige Deutsche: Sie wurde aus eigenem Antrieb bei der Bundespolizei vorstellig und teilte den Einsatzkräften mit, dass gegen sie ein Haftbefehl vorliegen dürfte. Die anschließende Überprüfung bestätigte ihre Vermutung. Die Staatsanwaltschaft Landshut suchte die Frau aufgrund einer Verurteilung nach dem Betäubungsmittelgesetz. Nach Zahlung der noch offenen Geldstrafe einschließlich der Kosten in Höhe von insgesamt 3.586 Euro konnte sie die Dienststelle wieder verlassen.
Insgesamt vereinnahmte die Bundespolizei innerhalb von zwei Tagen 9.456,50 Euro und konnte sechs bestehende Haftbefehle vollstrecken.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeidirektion Sankt vom 17.09.2026 gegen 15:08 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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