Polizei-News Wismar, 17.09.26: Hochwertige Elektronik im Wert von rund 50.000 Euro sichergestellt

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Wismar. Was ist heute passiert?

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Aktuelle Polizeimeldung: Blaulichtreport Bild: Adobe Stock / jgfoto

Nachdem bereits in der vergangenen Woche eine Frau dabei beobachtet worden war, wie sie zahlreiche Sendungen aus einer Paketstation im Wismarer Stadtteil Friedenshof entnahm und öffnete, ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des Betruges.

Im Verlauf der vergangenen Woche erhielt die Polizei durch eine aufmerksame Bürgerin an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Hinweise zu einer Frau, die diverse Paketsendungen aus derselben Paketstation entnommen haben soll. Vor Ort soll sie die Pakete geöffnet und die darin befindlichen Waren mitgenommen haben. Während die Frau am ersten Tag nicht mehr angetroffen werden konnte, stellten die eingesetzten Beamten die 31-jährige ukrainische Staatsangehörige am Folgetag vor Ort fest.

Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der Kriminaldauerdienst hinzugezogen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung der 31-Jährigen fanden die Beamten zahlreiche originalverpackte und hochwertige Elektronikartikel, darunter Tablets, Kopfhörer und Spielekonsolen. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Der Wert der sichergestellten Waren wird derzeit auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es Hinweise darauf, dass die 31-Jährige von bislang unbekannten Personen mit der Abholung der Sendungen beauftragt wurde. Die Kommunikation sei dabei über einen Messengerdienst erfolgt. Weitere Hintergründe des mutmaßlichen Betrugsgeschehens sowie die mögliche Beteiligung weiterer Personen sind Gegenstand der laufenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Gegen die 31-Jährige wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Polizei warnt vor vermeintlich lukrativen Nebenjobs:Die Polizei nimmt den aktuellen Fall zum Anlass, vor vermeintlichen Nebenjob- oder Verdienstangeboten zu warnen, bei denen für einen vergleichsweise geringen Aufwand eine hohe Vergütung in Aussicht gestellt wird. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Kontakt ausschließlich über Messenger oder soziale Netzwerke erfolgt und die Tätigkeit darin besteht, für andere Personen Pakete oder Waren abzuholen, entgegenzunehmen, umzupacken oder weiterzuleiten.Wer entsprechende Angebote erhält, sollte vor Aufnahme der Tätigkeit genau prüfen, wer der tatsächliche Auftraggeber ist und welchem Zweck die Tätigkeit dient. Denn auch vermeintlich einfache Tätigkeiten können Teil einer strafbaren Handlung sein und strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Rostock vom 17.09.2026 gegen 14:09 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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