Polizei-News Breitenburg, 16.09.26: Ohne Fahrerlaubnis vor Polizei geflüchtet und verunfallt

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aktuell von der Polizei in Breitenburg gemeldet. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Friso Gentsch

Am Dienstagnachmittag entzog sich ein Autofahrer in Breitenburg einer Polizeikontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Ortschaften. Nach rund 20 Minuten verunfallte der 34-Jährige kurz vor Aukrug. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Eine Streife des Polizeibezirksreviers Heide wollte den Autofahrer gegen 14:55 Uhr in der Straße Osterholz kontrollieren. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wittenbergen fort.

Im weiteren Verlauf durchbrach der Mann mehrere polizeiliche Sperrstellen von Einsatzkräften verschiedener Polizeidienststellen der Polizeidirektionen Itzehoe und Neumünster und setzte seine Flucht über Kellinghusen, Rosdorf, Rade und Hennstedt in Richtung Aukrug fort. Dabei beging er zahlreiche Verkehrsverstöße.

Nach rund 20 Minuten verunfallte der Audi auf der Landesstraße 121 an der Kreuzung zur Kreisstraße 88 in Richtung Sarlhusen. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Einsatzkräfte nahmen den unverletzten Mann anschließend fest. Er hatte sich allein im Fahrzeug befunden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 34-jährigen Itzehoer. Der Deutsche besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei kannte ihn bereits aus weiteren Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegenüber den Einsatzkräften erklärte der Mann zudem, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Ein Arzt entnahm ihm daraufhin eine Blutprobe. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem geringe Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel.

An dem Auto befanden sich Kennzeichen, die nicht für das Fahrzeug ausgegeben waren. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug für die weiteren Ermittlungen.

Auf richterliche Anordnung durchsuchten Einsatzkräfte anschließend die Wohnung des Beschuldigten. Dort fanden sie zwei nach bisherigen Erkenntnissen nicht rechtmäßig erworbene Signalwaffen, ein Luftgewehr sowie weitere augenscheinlich manipulierte Kfz-Kennzeichen.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen möglicher Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Hinzu kommen zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten, darunter Rotlichtverstöße, unzulässige Überholmanöver und Verstöße gegen Vorfahrtsregeln. Die Ermittlungen dauern an.

Björn

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeidirektion Itzehoe vom 16.09.2026 gegen 11:57 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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