Polizei-News Langenfeld, 16.09.26: Schmuck gestohlen - Polizei ermittelt und warnt vor dem "Kettentrick" -

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Langenfeld. Alle bekannten Details zum Fall.

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Christoph Reichwein

Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Wochen eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer. Am Dienstag, 15. September 2026, kam es in Langenfeld zu einem weiteren Fall, bei dem eine 92-jährige Frau bestohlen wurde.

Gegen 11:45 Uhr wurde die Seniorin an der Straße "Zum Stadion" von einer noch unbekannten Frau angesprochen. Sie bot der Langenfelderin einen Ring und eine Kette zum Verkauf an. Als sie ihr den vermeintlich hochwertigen Schmuck anlegte, entwendete sie unbemerkt den goldenen Ehering mit einem Brillanten und die Goldkette mit einem Herz-Anhänger der 92-Jährigen und flüchtete.

Die Langenfelderin beschreibt die Täterin folgendermaßen:

  • zwischen 20 und 30 Jahre alt
  • mit dunklen, langen Haaren und dunklen Augen
  • mit südländischem Erscheinungsbild
  • war elegant gekleidet (glitzerndes, schwarzes Oberteil)

Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:

Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Straße "Zum Stadion" beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter 02173 288-6310 entgegen.

So läuft der Kettentrick ab:

Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.

Kontaktaufnahme

Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.

Körperliche Nähe

Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.

Diebstahl

Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.

Die Polizei rät:

Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizei Mettmann vom 16.09.2026 gegen 09:21 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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