Polizeifahndung Ludwigsdorf, 15.09.26: Betrogen oder Leichtsinn? Kolumbianisches Paar an der Grenze zurückgewiesen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Fall von Betrug in Ludwigsdorf. Was ist bisher bekannt?

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Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei informiert über eine aktuelle Fahndung (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Bernd Wüstneck

Am Montag kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei gegen 16:55 Uhr an der Stadtbrücke in Görlitz in einem Fernreisebus ein kolumbianisches Paar im Alter von 31 und 34 Jahren.

Beide legten ihre Reisepässe vor. Die anschließende polizeiliche Fahndungsüberprüfung ergab keine Treffer. Anders fiel jedoch die Kontrolle der Einreisevoraussetzungen aus: Dabei stellte sich heraus, dass beide ihre zulässige visafreie Aufenthaltsdauer bereits um sieben Tage überschritten hatten. Ein erforderliches Visum oder einen Aufenthaltstitel konnten sie nicht vorweisen.

Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts wurde die Weiterreise im Bus beendet. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein.

Nach Angaben des Paares seien sie von ihrem Reiseunternehmen betrogen und im Stich gelassen worden. Die aktuelle Reise sollte nun über Spanien in die Heimat führen.

Stattdessen mußten beide noch vor Mitternacht nach Polen zurückkehren. Die Einreise wurde ihnen verweigert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom 15.09.2026 gegen 07:41 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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