Polizei-News Konstanz, 04.09.26: Betrug über WhatsApp - Polizei warnt vor Phishing-Angriffen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Vorfall von Cyberkriminalität in Konstanz. Was ist heute passiert?

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Raub für das Presseportal Bild: Adobe Stock / Heiko Küverling

Am Donnerstag ist eine 45-jährige Frau Opfer einer Betrugsmasche über WhatsApp geworden, bei der Unbekannte über einen bereits übernommenen Account versuchten, Zugriff auf weitere WhatsApp-Konten zu erhalten.

Die 45-Jährige erhielt von einer Freundin über WhatsApp eine Nachricht mit der Bitte, bei einem angeblichen Tanzwettbewerb abzustimmen.

Was die Frau zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Unbekannte erlangten zuvor Zugriff auf den WhatsApp-Account ihrer Freundin und verschickten die Nachricht in deren Namen an ihre Kontakte.

Die 45-Jährige folgte dem in der Nachricht enthaltenen Link. Im weiteren Verlauf wurde sie dazu aufgefordert, einen QR-Code zu scannen. Dadurch ermöglichte sie den Betrügern unbemerkt den Zugriff auf ihr eigenes WhatsApp-Konto. Anschließend verschickten die Täter auch über ihren Account die vermeintliche Bitte zur Abstimmung an weitere Kontakte.

Nachdem WhatsApp aufgrund verdächtiger Aktivitäten das Konto der 45-Jährigen vorübergehend sperrte, wurde sie auf den Betrug aufmerksam und wandte sich an die Polizei.

Die Polizei warnt vor dieser und ähnlichen Maschen. Besonders perfide ist, dass entsprechende Nachrichten von tatsächlich bekannten Kontakten stammen können, deren Account zuvor von den Tätern übernommen wurde. Allein der bekannte Absender ist deshalb keine Garantie dafür, dass eine Nachricht tatsächlich von dieser Person stammt.

So können Sie sich schützen:

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie über Messenger unerwartet zur Teilnahme an Abstimmungen, Gewinnspielen oder ähnlichen Aktionen aufgefordert werden.

  • Öffnen Sie verdächtige Links nicht und scannen Sie keine QR-Codes, wenn Sie deren Zweck nicht eindeutig kennen.

  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie nach dem Öffnen eines Links aufgefordert werden, sich erneut anzumelden, einen Code einzugeben oder einen QR-Code zu scannen.

  • Fragen Sie im Zweifel über einen anderen Kommunikationsweg bei der bekannten Person nach, ob die Nachricht tatsächlich von ihr stammt.

  • Prüfen Sie in WhatsApp regelmäßig die mit Ihrem Konto verknüpften Geräte und entfernen Sie unbekannte Verbindungen.

  • Aktivieren Sie die Verifizierung in zwei Schritten, um Ihr WhatsApp-Konto zusätzlich abzusichern.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 04.09.2026 gegen 15:11 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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