Polizei-News Donaueschingen, 04.09.26: Frau übergibt nach Schockanruf Wertgegenstände - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei informiert über einen aktuellen Unfall in Donaueschingen. Alle bekannten Details zum Fall.

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Unfall für das Presseportal Bild: Adobe Stock / bilanol

Eine Frau hat nach einem Schockanruf am Donnerstagabend Wertgegenstände an den unbekannten Abholer einer Betrügerbande übergeben.

Zuvor erhielt die 85-Jährige Anrufe auf ihrem Festnetz eines angeblichen Staatsanwalts und einer vermeintlichen Polizeibeamtin die ihr weiß machten, dass ihr Sohn bei einem schweren Verkehrsunfall eine Frau getötet habe. Zum Abwenden einer nun drohenden Haftstrafe solle sie nun eine Kaution in Höhe ihrer Wertgegenstände bezahlen. In gutem Glauben ihrem Sohn damit zu helfen, kam die Seniorin der Forderung nach und übergab am Abend eine Tasche mit ihren Wertsachen an einen unbekannten Abholer.

Zu ihm liegt folgende Beschreibung vor: etwa 30-40 Jahre alt, schlanke Statur, mitteleuropäisches Aussehen, kurze Haare. Er sprach Hochdeutsch und trug helle Kleidung.

Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, denen im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 20 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Moltkestraße aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Tel. 0741 4770 zu melden.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei erneut eindringlich:

Bei den sogenannten "Schockanrufen" rät die Polizei dringend, sofort aufzulegen und über die bekannte Nummer mit Sohn, Tochter, Enkel oder Nichte direkt Kontakt aufzunehmen. Können diese nicht sofort erreicht werden, sollte man sich auf keinen Fall unter Druck setzen lassen und sich gegebenenfalls zunächst bei Bekannten oder bei der Polizei Rat holen.

Die Polizei und andere Amtsträger fragen nie Wertsachen und fordern auch kein Geld!

Sollten Sie einen Anruf eines solchen angeblichen Polizisten oder Amtsträgers erhalten, legen Sie sofort auf und wählen Sie den Polizeinotruf 110.

Möglicherweise lässt sich der Anruf eines Telefonbetrügers jedoch durch das Löschen des Telefonbucheintrags vermeiden, da die Betrüger in der Regel nach Vornamen suchen, die vermeintlich älteren Menschen zugeordnet werden.

Informationen zum Ändern oder Löschen von Telefonbucheinträgen sowie weitere Tipps und Hinweise finden Sie auf der Infoseite der Polizeilichen Kriminalprävention zum Thema "Betrug durch falsche Polizisten" unter: https://ww w.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Sollten Sie selbst nicht die Möglichkeit haben, die Unterlagen einzusehen, herunterzuladen oder auszudrucken, bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn um Hilfe - oder wenden Sie sich an Ihr örtliches Polizeirevier.

Sensibilisieren Sie insbesondere lebensältere Menschen in Ihrem Umfeld bezüglich dieser Betrugsmasche!

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidium Konstanz vom 04.09.2026 gegen 12:15 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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