Polizei-News Wilhelmshaven, 31.08.26: Bombenfund im Marinearsenal - Weitere Infos zur Evakuierung am Dienstagmorgen
Ein Verkehrsunfall wurde aktuell von der Polizei in Wilhelmshaven gemeldet. Was ist bisher bekannt?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Bei Arbeiten im Marinearsenal wurde am heutigen Montagnachmittag, 31. August 2026, eine Bombe gefunden. Der umgehend hinzugezogene Kampfmittelbeseitigungsdienst bestätigte, dass es sich bei dem Kampfmittel um eine amerikanische 5-Zentner-Bombe handelt, die über zwei Zünder verfügt. Auch wenn es sich dabei um keine Langzeitzünder handelt, besteht ein Restrisiko des Zündsystems. Damit die Bombe zeitnah entschärft werden kann, muss kurzfristig ein Radius von 1.000 Metern um die Bombe evakuiert werden. Die Evakuierung beginnt am Dienstag, 1. September, um 8 Uhr. Bis 11 Uhr muss das Gebiet komplett geräumt sein. Betroffen sind rund 13.600 Menschen, die in der Südstadt, der Innenstadt und Heppens leben. Die Polizei wird mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte kontrollieren, ob das Gebiet geräumt ist. Die großen Zufahrtsstraßen in dem betroffenen Bereich werden ab 11 Uhr abgesperrt. Sobald alles frei ist, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst dann mit der Entschärfung beginnen.
Wer nicht weiß, wo er hinsoll, findet in den angrenzenden Sporthallen am Mühlenweg, an der Bremer Straße und am Gotthilf-Hagen-Platz Unterschlupf. Die drei Sporthallen werden als Notunterkünfte ab 8 Uhr öffnen.
Die in dem Gebiet liegenden Schulen (Grundschule Rheinstraße und Schule an der Deichbrücke) können am Dienstagvormittag ebenso nicht öffnen wie die dort liegenden Kindertagesstätten (Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten, Kinderspielhaus). Eltern müssen ihre Kinder also anderweitig betreuen lassen.
Der Krisenstab der Stadt kümmert sich derweil um die betroffenen Alten- und Pflegeheime und stellt sicher, dass die dort lebenden und arbeitenden Personen, wenn nötig, evakuiert werden. Dabei werden sie von den Rettungsdiensten sowie den Stadtwerke-Verkehrsbetrieben unterstützt. Der Linienverkehr wird aus diesem Grund am Dienstagmorgen ab 8 Uhr eingestellt. Die Schülerbeförderung findet zuvor aber regulär statt.
Drohnenüberflüge über das Gebiet sind verboten. Die Polizei und die Bundeswehr werden entsprechende Maßnahmen zur Durchsetzung des Verbots durchführen.
Der Krisenstab der Stadt tagt und bereitet die bevorstehende Evakuierung in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden vor. Weitere Informationen folgen ab Dienstagmorgen. Die Stadt richtet unter der Telefonnummer 04421 / 16 16 16 ein Bürgertelefon ein, das am Montagabend von 21 bis 23 Uhr und am Dienstagmorgen ab 6 Uhr erreichbar ist.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland vom 31.08.2026 gegen 20:48 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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