Polizei-News Hannover, 28.08.26: Verdacht auf Schwarzarbeit in Bordellen, Staatsanwaltschaft und Hauptzollamt Hannover

Das Zollamt meldet einen aktuellen Fall in Hannover von heute (Fr), dem 28.08.26. Was ist zur Zeit bekannt?

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Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Der Zoll meldet einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte

Durchsuchungen in Bordellen und Privatwohnungen - Zahlreiche Einsatzkräfte des Hannoveraner Zolls durchsuchen in den heutigen Abendstunden mit Unterstützung der Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover insgesamt fünf Objekte in Hannover und Umland - darunter befinden sich auch zwei Bordelle.

Aufgrund einer bereits im März erfolgten Prüfung sowie weiterer Vorermittlungen besteht der Verdacht, dass die 44-jährige Betreiberin sowie ihr 50-jähriger Lebenspartner und ein weiterer 43-Jähriger mindestens fünf Personen, die in den beiden Bordellen u.a. als Sicherheitspersonal oder Hausmeister arbeiten, seit mindestens 2019 beschäftigen, ohne für diese Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.

Nachdem dem 50-Jährigen bereits 2020 eine Gewerbeuntersagung ausgesprochen wurde, führt seine Partnerin offiziell die Geschäfte der beiden Bordelle. Durch bisherige Erkenntnisse besteht jedoch der Verdacht, dass die Geschäfte faktisch weiter durch den 50-Jährigen und den 43-jährigen Geschäftspartner geführt werden.

Sowohl die Betreiberin als auch ihr Partner beziehen seit mehreren Jahren Sozialleistungen, ohne Einkünfte gegenüber den zuständigen Behörden gemeldet zu haben."Gegen die Betreiberin und Ihren Lebenspartner besteht Tatverdacht wegen Sozialversicherungs- und Sozialleistungsbetrug", so Oliver Eisenhauer, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hannover.

"Das Ziel unserer derzeit noch laufenden Durchsuchungen ist es u.a. Beweismittel digitaler wie auch analoger Form sicherzustellen, die den Verdacht der diversen Straftaten weiter erhärten. Meine Kollegen werden bei den Durchsuchungen auch von Bargeldspürhunden unterstützt", so Enrico Bacher, Pressesprecher des Hauptzollamts Hannover.

Hinsichtlich der in den Bordellen tätigen Prostituierten besteht zum aktuellen Zeitpunkt nicht der Verdacht der Schwarzarbeit, da diese nach bisherigen Erkenntnissen auf selbstständiger Basis tätig sind.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Hauptzollamt Hannover vom 28.08.2026 gegen 18:56 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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