Polizei-News Iserlohn, 18.08.26: Schockbetrug / Randale am Karnacksweg / Diebstähle und mehr

Die Polizei informiert über einen aktuellen Diebstahl in Iserlohn. Alle bekannten Details zum Fall.

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Feuerwehr für das Presseportal Bild: Adobe Stock / s-motive

Am Kalkofen kam es gestern zu einem Brand. Ein Spaziergänger alarmierte kurz nach 18.30 Uhr die Feuerwehr über ein Feuer auf einer Wiese. Die Feuerwehr löschte den Brand und transportierte glimmende Holzscheide ab, die neben dem Waldweg zwischen Kalkofen und Im Hasenwinkel lagen.

Unbekannte haben zwischen Donnerstagabend und Montagnachmittag versucht, in eine Werkstatt Am Großen Teich einzubrechen. Dabei beschädigten sie ein Fenster. Die Polizei dokumentierte die Spuren.

Zwischen Freitagabend und Montagmittag wurde am Bahnhofsplatz ein E-Scooter gestohlen.

Am Montag entwendeten zwei Unbekannte zwei Kupferblumenkübel von einem Privatgrundstück Am Spring. Ein Zeuge beobachtete gegen 17.20 Uhr ein blaues Auto vor dem Haus, dachte sich jedoch zunächst nichts dabei. Als er kurz darauf zurückkehrte, war nicht nur das blaue Auto weg, sondern auch die beiden 70 cm großen Kupferkübel aus dem Garten. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen zwei jugendliche Tatverdächtige, die die Blumenkübel wegtragen.

Aus einem Container einer Stahlfirma an der Scherlingstraße wurden in der Nacht zum Samstag rund 500 Kilo Elektrokabel gestohlen.

Wegen verdächtiger Geräusche wurde die Polizei heute (Dienstag-) Morgen kurz nach 1 Uhr zum Karnacksweg gerufen. Dort entdeckten Polizeibeamte auf einem eingezäunten Gelände einen alkoholisierten Mann, der sich zunächst weigerte, das fremde Grundstück zu verlassen. Nachdem er doch zurückgeklettert war, beleidigte und beschimpfte er die Polizeibeamten unter anderen als "Hurensöhne", machte eindeutige Gesten und spuckte vor ihnen auf den Boden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und bekam Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

Für eine angeblich nötige Operation der Tochter hat eine hochbetagte Seniorin Schmuck von erheblichem Wert an angebliche Krankenhaus-Mitarbeiter übergeben. Wie die Seniorin später der Polizei schilderte, sei sie vom Krankenhaus angerufen worden. Angeblich liege die Tochter im Krankenhaus und es gehe ihr sehr schlecht. Bis 17 Uhr solle die Seniorin 300.000 Euro zahlen; ansonsten werde der Chefarzt die Operation nicht vornehmen. Die schockierte Seniorin bot schließlich ihren Schmuck an. Es kam zu mehreren Telefonaten, bis gegen 16.40 Uhr ein Abholer vor der Tür stand und den Karton mit Uhren, Ketten und Ringen in Empfang nahm. Eine folgende Nahbereichsfahndung der Polizei nach dem Täter verlief ohne Erfolg. Die Polizei warnt dringend vor solchen Geld- oder Schmuck-Übergaben. Die Betrüger geben sich in den meisten Fällen als Polizeibeamte aus und bieten an, Wertsachen vor Einbrechern in "sichere Verwahrung" zu nehmen. Doch auch die Lügengeschichte über eine angeblich lebensrettende Operation ist den Ermittlern bekannt. Mit solchen Forderungen konfrontiert, sollten sich Betroffene nie allein auseinandersetzen. Die Betrüger versuchen zwar mit fadenscheinigen Gründen, ihre Opfer zum Stillschweigen zu verdonnern. Doch wenn es um Wertsachen oder hohe Bargeldsummen geht, ist eine zweite Meinung immer angebracht. Die echte Polizei rät: Melden sich angebliche Polizeibeamte am Telefon, so ergreifen Sie selbst die Initiative! Lassen Sie sich nicht am Telefon festsetzen. Legen Sie auf, atmen tief durch, und wählen Sie die 110! Rufen Sie die angeblich todkrank im Krankenhaus liegende Tochter auf dem Handy an oder fragen Sie eine Freundin oder den Nachbarn um Rat.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung der Kreispolizeibehörde Märkischer vom 18.08.2026 gegen 09:39 Uhr. Die Originalmeldung aus dem Blaulichtreport des Presseportals finden Sie hier. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben aktualisiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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